Am frühen heutigen Samstagmorgen (6.12.2025) wurden Beamte der Polizeiinspektion Bingen gegen 00:15 Uhr in der Saarlandstraße auf einen Pkw der Marke Audi aufmerksam, welcher einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte. Trotz mehrfach gegebener Anhaltesignale zeigte der Fahrer des Pkw über mehrere Kilometer hinweg keine Reaktion und setzte seine Fahrt unbeeindruckt fort. Erst nach einigen Minuten entschied sich der Fahrer schließlich sein Auto dann doch anzuhalten.
Bei der Ansprache durch die Beamten konnte diese von dem 26jährigen Mann ausgehenden deutlichen Atemalkoholgeruch wahrnehmen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,73 Promille. Bei der Überprüfung der Personalien zeigte sich, dass der Mann vor wenigen Wochen erst unter Alkoholeinfluss einen Verkehrsunfall verursachte und hierbei seine ausländische Fahrerlaubnis entzogen bekam. Diese konnte er am heutigen Tag den Beamten zwar wieder vorzeigen.
Im Rahmen weiterer Überprüfungen wurde jedoch festgestellt, dass infolge des Verkehrsunfalls vor wenigen Wochen dem 26jährigen die Fahrerlaubnis gerichtlich vorläufig entzogen worden war und dieser aktuell somit kein fahrerlaubnispflichtiges Fahrzeug mehr führen darf. Der Mann muss sich nun in mehreren Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten.
„Die Verhandlungsgruppe rettet seit 40 Jahren Leben und ist eine der wichtigsten spezialisierten Einheiten unserer rheinland-pfälzischen Polizei. Sie kommt dann zum Einsatz, wenn andere Mittel versagen und Kommunikation zur stärksten Ressource wird“, sagte Innenstaatssekretär Daniel Stich beim Festakt anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Verhandlungsgruppe Rheinland-Pfalz (VG) im Landeskriminalamt. Mit der Gründung im Jahr 1985 reagierte Rheinland-Pfalz auf schwere Gewalt- und Bedrohungslagen der 1970er- und 1980er-Jahre. Heute zählt die VG zu den bundesweit anerkannten Einheiten in der spezialisierten Einsatzkommunikation.
Ihr Aufgabenportfolio umfasst Geiselnahmen, Entführungen, Erpressungen, herausragende Bedrohungslagen, suizidale Krisen und auch größere Schadensereignisse. Die VG ist seit Jahren fester Bestandteil moderner Einsatzkonzepte der Polizei in Rheinland-Pfalz. „Die Arbeit der Verhandlungsgruppe gehört zu den anspruchsvollsten Tätigkeiten innerhalb der Polizei. Ihre Mitglieder schaffen Vertrauen, wo es oft keinen zweiten Anlauf gibt.“ Der Innenstaatssekretär unterstrich zugleich die Bedeutung einer starken personellen Ausstattung angesichts neuer Herausforderungen, etwa durch Digitalisierung und veränderte Kommunikationsräume.
LKA-Präsident Mario Germano würdigte die kontinuierliche Weiterentwicklung der Einheit: „Verhandlungen sind eine Chance und immer das mildeste Mittel, um Leben zu retten. Die Bedeutung der Verhandlungsgruppe hat in den vergangenen 40 Jahren stetig zugenommen.“ Die VG sei heute so stark aufgestellt wie nie zuvor und vereine fünf hauptamtliche sowie über 40 nebenamtliche Mitglieder, unterstützt durch Psychologinnen und Psychologen sowie technische Fachkräfte. In der Veranstaltung wurden auch prägende Einsatzlagen der vergangenen Jahre beleuchtet, darunter eine Geiselnahme in Nierstein, eine Entführung in Betzdorf sowie die Betreuungslage im Rahmen der Ahrtal-Katastrophe.
Sie verdeutlichen die enorme Bandbreite der Einsatzkommunikation und die Belastungen, denen die Verhandlerinnen und Verhandler häufig auch in ihrer Freizeit ausgesetzt sind. „Die Verhandlungsgruppe muss ihre Expertise kontinuierlich weiterentwickeln, ob in digitalen Kommunikationsräumen, beim Einsatz neuer Technologien oder in komplexen gesellschaftlichen Konfliktlagen. Die Landesregierung wird sie dabei weiter unterstützen“, betonte Daniel Stich bei der Veranstaltung in Mainz. Der Festakt wurde durch die Premiere eines neuen Imagefilms ergänzt, der die Entwicklung der Einheit sowie Erfahrungen aus realen Einsatzlagen dokumentiert.
Erhebliche Auswirkungen auf den Feierabendverkehr hatte am Donnerstag dieser Woche (4.12.2025) gegen 17:20 Uhr ein Unfall auf der A 61 in Fahrtrichtung Koblenz. In Höhe der Anschlussstelle Bingen-Mitte hatte eine bislang unbekannte Person eine Bau-Schaufel verloren. Über diese Schaufel fuhr in der Dunkelheit ein 34jähriger mit seinem Sattelzug. Die Schaufel riss dabei, vom Lkw-Fahrer unbemerkt, den Dieseltank der Zugmaschine auf. Bis der Sattelzug an der Anschlussstelle Dorsheim nicht mehr weiterfahren konnte, hatte er bereits große Mengen Diesel verloren.
Der rechte Fahrstreifen der A 61 musste zwischen dem Parkplatz Trollmühle und Dorsheim gesperrt werden. Ein Spezialunternehmen wurde im Auftrag der Autobahnmeisterei mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragt. Die Feuerwehr Bingen war ebenfalls mit über 20 Kräften im Einsatz und pumpte Dieselreste aus dem Tank. Der rechte Fahrstreifen war wegen der Reinigungsarbeiten bis gegen 23 Uhr gesperrt. Dies führte zu Verkehrsbehinderungen und Rückstaus von mehreren Kilometern. Die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim erbittet mögliche Zeugenhinweise zu dem Fahrzeug, von dem die Schaufel gefallen ist (06701) 91 90.
Das Netzwerk „DigiWi KH“ (Digitales Wissen – Netzwerk Bad Kreuznach) möchte durch Schulungen, Workshops, Vorträge und Fragestunden den Zugang zur digitalen Welt erleichtern. Die diesjährige Programmreihe des Netzwerks mit acht aufeinanderfolgenden Veranstaltungen findet jeden Dienstag vom 21. Oktober bis 9. Dezember 2025 immer ab 15 Uhr statt. Zielgruppe sind in erster Linie Personen, die mit digitalen Medien noch relativ wenig Erfahrung haben.
Am Dienstag der kommenden Woche (9.12.2025) um 15 Uhr im im Katholischen Erwachsenenbildungszentrum (Bahnstraße 26) erklärt, wie Datensicherung auf Datenträgern und in der Cloud funktioniert. Im Verlauf der Zeit sammelt sich eine Menge an Daten an. Seien es Dokumente, Bilder oder andere Ergebnisse der Arbeit am Computer.
Es wäre schade, wenn die durch einen technischen Fehler oder auch versehentliches Löschen verloren gingen. Daher ist es sinnvoll, diese Daten so zu sichern, dass man im Notfall darauf zugreifen kann. Verfahren, wie das praktisch umgesetzt werden kann, sowie die Vor- und Nachteile einer Sicherung auf Datenträgern oder in der Cloud werden in diesem Kurs vorgestellt. Referent ist Dr. Udo Baumfalk.
In und um Bosenheim ist das vor über zweieinhalb Jahren geschlossene Schwimmbad noch immer ein wichtiges Thema. Grund dafür ist weniger der objektive Sachverhalt. Sondern mehr die von den Menschen – sehr nachvollziehbar – als dubios und hinterhältig eingeschätzten Umstände. Nicht ganz zufällig war daher das Funktionsgebäude der erste Austragungsort der diesjährigen Adventsfenster-Aktion, die vom Bosenheimer Ortverschönerungsverein organisiert wird. So konnte Johanna Lorenz, die Vorsitzende des Schwimmbadfördervereines (SFV) am gestrigen Freitagabend (5.12.2025) schon vor dem für 18 Uhr angesetzten Termin einige Dutzend Bosenheimer*Innen begrüßen.
Für die gab es bei feucht-kaltem Wetter zwar auch wärmende Getränke. Und eine kleine Zuwendung für den auf der Schwimmbadwiese herumtollenden kleinen Hunger. Aber vor allem Nahrung für Herz und Hirn. Zunächst in Form einer von Irina Bott getexteten Geschichte, die sie gemeinsam mit Sophie Semus vortrug: „Das Märchen vom verschwundenen Wasser – und der Hoffnung von Bosenheim“ (weil sehr lesenswert nachstehend in der Textfassung im Wortlaut wiedergegeben). Danach wurde, von Dr. Volker Hertel auf der Gitarre begleitet, inhaltlich passend das Kirchenlied „Kleines Senfkorn Hoffnung“ gesungen.
„Das Märchen vom verschwundenen Wasser – und der Hoffnung von Bosenheim“ (Text: Irina Bott):
„Es war einmal, mitten im schönen Bosenheim, ein kleines Schwimmbad. Es lag wie ein blauer Edelstein zwischen Wiesen und Bäumen, und an warmen Sommertagen glitzerte sein Wasser in der Sonne, als würden tausend Sterne darin tanzen. Die Menschen in Bosenheim liebten ihr Schwimmbad. Schon seit vielen Jahren kamen Kinder, Eltern und Großeltern hierher. Es war ein Ort der Freude, der Begegnung und des Lächelns.
Sophie Semus und Irina Bott trugen das Märchen vom verschwundenen Wasser vor.
Doch tief unter dem Boden schlummerte ein Geheimnis. Irgendwo verlor das Schwimmbad Wasser. Niemand wusste genau, wohin es verschwand – es war, als hätte das Becken ein kleines unsichtbares Leck, das das Wasser heimlich davonfließen ließ. Lange Zeit stand dieses Rätsel im Raum. Man sprach darüber, man suchte, man hoffte, dass es bald eine Lösung gäbe. Doch das Schwimmbad blieb offen, die Sonne schien, und die Kinder lachten weiter.
Und dann, im Sommer 2023 – mitten im fröhlichen Badebetrieb – geschah etwas, womit niemand gerechnet hatte. Eines Morgens kamen die Menschen ans Becken, doch da hing ein Schild am Tor: „Geschlossen.“ Das Bad durfte nicht mehr öffnen. Die Stadt hatte entschieden, dass das Leck zu gefährlich sei, das Wasser zu sehr versickere.
Von einem Tag auf den anderen war es still in Bosenheim. Kein Platschen mehr, kein Lachen, keine fröhlichen Rufe über den Zaun hinweg. Die Sonne schien weiter, aber sie schien ein bisschen blasser, weil etwas fehlte. Viele Menschen waren traurig, manche auch enttäuscht und wütend. Und über allem lag eine große Frage: „Wird unser Schwimmbad jemals wieder öffnen?“
Doch in Bosenheim gab es Menschen, die schon lange ihr Herz an das Schwimmbad verloren hatten – den Schwimmbadförderverein Bosenheim. Schon seit Jahren hatten sie geholfen, Feste organisiert, Spenden gesammelt, gebacken, gewerkelt und geträumt – alles, damit das Bad weiterbestehen konnte. Als die Schließung kam, gaben sie nicht auf. Im Gegenteil: Sie rückten noch enger zusammen, hielten Versammlungen ab, schrieben Briefe, sprachen mit der Stadt und suchten weiter nach Wegen.
Manche sagten: „Es ist vorbei.“ Aber sie sagten: „Nein – nicht, solange wir noch Hoffnung haben.“ Und so brannte in Bosenheim ein neues Licht – ein Licht der Zuversicht. Es war wie eine kleine Flamme, die nicht verlöschte, egal wie dunkel es manchmal wurde. Und heute, in dieser besonderen Adventszeit, steht dieses Licht für uns alle. Es ist die Hoffnungskerze von Bosenheim.
Sie erinnert uns daran, dass auch in Zeiten, in denen Türen geschlossen sind, das Herz offen bleiben kann. Dass aus Kummer Mut werden kann. Und dass Gemeinschaft stärker ist als jede Mauer, jedes Tor, jedes Leck im Boden. Vielleicht dauert es noch eine Weile, vielleicht gibt es noch viele Gespräche und Wege, bevor das Schwimmbad wieder seine Tore öffnet. Aber eines ist sicher:
Die Hoffnung lebt – so wie das Licht einer Kerze, das weitergegeben wird und heller leuchtet, je mehr Menschen daran glauben. Und wer weiß – vielleicht wird eines Tages, wenn der Sommer wiederkommt, das Wasser in Bosenheim wieder glitzern, das Lachen der Kinder wieder erklingen, und das Bad schöner sein als je zuvor. Denn manchmal brauchen die schönsten Geschichten einfach ein bisschen Geduld – und ganz viel Herz“.
1) Kleines Senfkorn Hoffnung, mir umsonst geschenkt, werde ich dich pflanzen, dass du weiter wächst, dass du wirst zum Baume, der uns Schatten wirft, Früchte trägst für alle, alle, die in Ängsten sind.
2) Kleiner Funke Hoffnung, mir umsonst geschenkt, werde ich dich nähren, dass du überspringst, dass du wirst zur Flamme, die uns leuchten kann, Feuer schlägst in allen, allen, die im Finstern sind.
3) Kleine Münze Hoffnung, mir umsonst geschenkt, werde ich dich teilen, dass du Zinsen trägst, dass du wirst zur Gabe, die uns leben lässt, Reichtum selbst für alle alle, die in Armut sind.
4) Kleine Träne Hoffnung, mir umsonst geschenkt, werde ich dich weinen, dass dich jeder sieht, dass du wirst zur Trauer, die uns handeln macht, leiden lässt mit allen, allen, die in Nöten sind.
5) Kleines Sandkorn Hoffnung, mir umsonst geschenkt: werde ich dich streuen, dass du manchmal bremst, dass du wirst zum Grunde, der uns halten lässt, Neues wird mit allen, allen, die in Zwängen sind.
6) Kleines Wörtchen Hoffnung, mir umsonst geschenkt, werde ich dich singen, dass dich jeder hört, dass du wirst zur Botschaft, die die Herzen füllt, Freude weckt in allen, allen, die in Schmerzen sind.
Das nächste Bopsenheimer Adsventsfenster findet am morgigen Sonntag (7.12.2025) um 18 Uhr bei Familie Fleer in der Mönchstraße 14 statt.
Bereits seit dem Samstag vergangener Woche (29.11.2025), rechtzeitig vo0r dem 1. Advent, schmückt ein schicker Weihnachtsbaum den Winzenheimer Scheunenplatz. Ausgewählt haben das Prachtexemplar Gemeindearbeiter Ludwig Kuttig-May und Ortsvorsteher Mirko Helmut Kohl im Stadtwald. Spendiert wurde er von der Stadtverwaltung und von deren Bauhof in den Ortsbezirk transportiert. Anders als beim Weihnachtsbaum auf dem Kornmarkt musste das Aufstellen in Eigenleistung mit Gabelstaplereinsatz erfolgen.
Beim Schmücken konnte Hund Enzo nicht helfen. Aber er hat auf die Dekorateure gut aufgepasst. Bild: Uwe Butzbach
Daher fiel die Auswahl nicht auf eine 10-Meter-Fichte. Beim Dekorieren zeigte sich der Winzenheimer Schutzpatron Petrus anfänglich nicht so gnädig, wie wenige Tage zuvor in der Innenstadt: beim Befestigen der ersten Kugeln gegen 11 Uhr nieselte es noch. Dann aber zeigte der Himmel ein Einsehen. Und zum Abschluss der Arbeiten (aufgehängt wurden zwei große Lichterketten, große Kugeln und kleine Sterne) gegen 13 Uhr strahlte die Sonne. Was die Dekorateure Philipp Butzbach, Ludwig Kuttig-May, Petra Bürkle, Mirko Helmut Kohl und Nadine Kistner natürlich freute.
Wer kennt es nicht: man steht im Supermarkt und hat die Qual der Wahl aus einer Reihe verschiedener Produkte. Doch wie lassen sich die eigenen Vorlieben mit dem Produkt vereinen, das auch in puncto Nährwerte die bessere Wahl ist? Die Zutatenliste ist nicht immer leicht verständlich. Und die Nährwerttabelle gibt für den einen Joghurt viel Fett und für den anderen dafür viel Zucker an. Der Nutri-Score, die fünfstufige Skala in Ampelfarben, ist mittlerweile auf vielen Lebensmittelverpackungen zu finden. Die vereinfachte Nährwertkennzeichnung reicht von dunkelgrünem A bis rotem E und dient Verbraucher:innen als Orientierungshilfe beim Lebensmitteleinkauf.
In unserem Lunch & Learn erklären wir, wie der Nutri-Score im Alltag sinnvoll genutzt werden kann und was sich spätestens zum Januar 2026 verändern wird. Das Lunch & Learn „Nutri-Score – Nährwerte auf den ersten Blick vergleichen“ findet am 9. Dezember um 12:30 Uhr statt und dauert etwa 30 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/webseminare-rlp anmelden. Fragen können bereits bei der Anmeldung oder im Live-Chat gestellt werden. Für die Teilnahme werden ein Computer bzw. Laptop mit Internetzugang und ein Lautsprecher benötigt. Ideal ist ein Kopfhörer. Als Browser sollte Firefox, Google Chrome oder Microsoft Edge verwendet werden.
Das Lunch & Learn-Format der Verbraucherzentrale
In halbstündigen Wissens-Häppchen zur Mittagszeit informieren Expertinnen und Experten der Verbraucherzentrale zu aktuellen, verbraucherrelevanten Themen. Diese gemeinsame Mittagspause können Interessierte nutzen, um Tipps, einfache Anleitungen oder Hilfestellung zur Selbsthilfe zu ganz unterschiedlichen Themen an die Hand zu bekommen. Nach einem kurzen Input bleibt auch Zeit für Fragen.
In den städtische Gremien sind es oft stundenlange Sitzungen, in denen die Lage im Bad Kreuznacher Einzelhandel analysiert und besprochen wird. Das ist teilweise sicher auch nötig, um allen an den Diskussionen teilnehmenden Akteuren relevante Basisinformationen zu vermitteln. Eines der Schlagworte, mit denen argumentiert wird, lautet „Publikumsfrequenz“. Die wollen alle verständlicherweise möglichst hoch halten.
Dabei reichen mitunter auch einfach nur zwei Bilder, um das Problem zu verdeutlichen. So wie sie unser Fotograf am gestrigen Freitagnachmittag (5.12.2025) mitten in der Stadt aufgenommen hat. Zunächst in der Kreuzstrasse, wo ein Strassenmusikant den freien Raum bespielte. Und sechs Minuten später vom Abschnitt der Fußgängerzone zwischen Kornmarkt und Kreuzstrasse, wo das Leben pulsierte. Spoiler: an der Qualität des Strassenmusikanten lags nicht.
Bei der Einweihung dieses Bücherschrankes überschlugen sich die Redner*Innen mit Ausführungen zu dessen Bedeutung. Was solche Politiker*Innenworte am Ende wert sind, zeigt sich seit über einem Jahr auf dem Eiermarkt. Was am Standort liegen mag. Während der Bücherschrank am Eingang zum Kurpark bisher weitgehend unbeschädigt blieb, wurde der auf der Nordseite der Nikolauskirche von ortsansässigen Vandalen heimgesucht. Dabei wurden die Plexiglasscheiben ausgebaut, weil diese beschädigt waren.
Aktuell verhindern die Stände des Nikolausmarktes den Blick und den Zugang zum Bücherschrank.
Seit dem sind die Bücher im wahrsten Sinne des Wortes Wind und Wetter ausgesetzt. Einige Bücher mussten daher schon aussortiert werden. Andere zeigen deutliche Feuchtigkeitsschäden. Mit Schreiben vom 22.8.2025 fragte die tourismusbeitrag-so-nicht.de-Redaktion bei der Stadtverwaltung an, warum die Türen nicht schon längst ersetzt wurden. Dies ist die Antwort der Stadtverwaltung vom 25.8.2025 im Wortlaut: „vielen Dank für Ihre Anfrage und den Hinweis zum Bücherschrank auf dem Eiermarkt. Der Umstand der fehlenden Türen ist uns bekannt.
Die Feuchtigkeitsschäden sind unübersehbar. Viele Bücher mussten bereits ausgetauscht werden.
Die Plexiglasscheiben mussten ausgebaut werden, da sie beschädigt waren. Wir stehen bereits mit dem damaligen Lieferanten und Aufsteller der Bücherzelle in Kontakt. Ziel ist es, die Türen schnellstmöglich zu ersetzen und den Bücherschrank damit wieder vollständig herzustellen. Der Bücherschrank ist ein beliebtes Angebot für die Bürgerinnen und Bürger, das wir selbstverständlich auch künftig erhalten möchten“. Das ist jetzt dreieinhalb Monate her. Und noch immer stehen die Bücher im Regen und gehen kaputt.
Einige liegen achtlos in der Ecke und schimmeln vor sich hin.
Es gibt in Bad Kreuznach und Umgebung mindestens zwanzig Firmen, die den entsprechenden Auftrag innerhalb einer Woche abgearbeitet hätten. Möglicherweise nicht mit einem 1 zu 1 – Ersatz der Original Schicki-Micki-Türen, die zu dem Designer-Bücherschrank passen. Aber mit Türen, die fortgesetzte Vernichtung von Literatur und die damit bewirkte Unbenutzbarkeit des Bücherschrankes verhindert hätten. Die Nichttätigkeit der Stadtverwaltung zeigt: auf den Inhalt kommt es ihr am Ende gar nicht an.
Erst gestern berichtete tourismusbeitrag-so-nicht.de über einen Raubzug von Dachhaien. Wegen einer ähnlich gelagerten Tat in Mainz-Hechtsheim ist dazu heute bereits wieder Anlass. Auch zu dem Hinweis, dass diese Täter erfahrungsgemäß überregional agieren. Also heute bereits im Kreis Bad Kreuznach vor der Tür argloser und vertrauensseliger Hausbesitzer stehen können. Am vorgestrigen Mittwoch (3.12.2025) kam es in Mainz-Hechtsheim zu einem versuchten Betrugsdelikt durch selbsternannte Handwerker. Gegen 15:40 Uhr erschienen fünf unbekannte Männer an der Wohnanschrift eines Anwohners und boten die Reinigung der Dachrinne an.
Für den ungewöhnlich niedrigen Preis von nur rund 30 Euro. Das Geld sollte im Anschluss an die Arbeiten in bar übergeben werden. Die Männer führten die Arbeiten an der Dachrinne aus. Anschließend berichtete der Geschädigte von einer notwendigen Reparatur des Daches seiner Tochter, sodass die Täter den Geschädigten zum Haus seiner Tochter begleiteten, wo sie ebenfalls mit Dacharbeiten anfingen. Hierfür verlangten sie eine Summe von 18.000 Euro und eine Anzahlung von 10.000 Euro. Da der Geschädigte angab, nicht über ausreichend Geld zu verfügen, fuhren zwei der Männer mit ihm zu einer Bank, wo er einen niedrigen 4stelligen Betrag abhob.
Eine Geldübergabe fand jedoch nicht statt. Denn ein aufmerksamer Nachbar bemerkte die Situation und rief den Tätern zu, dass er die Polizei verständigen werde. Daraufhin flüchteten die Männer mit einem VW-Bus mit polnischem Kennzeichen in unbekannte Richtung. Die Täter können laut Zeugenaussagen wie folgt beschrieben werden: 20 bis 40 Jahre alt mit jeweils dunklen Haaren. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor unseriösen Haustürgeschäften.
Handwerkerleistungen sollten grundsätzlich nur bei bekannten und überprüfbaren Betrieben beauftragt werden (die konkreten Tipps der Polizei sind dem dem gestern veröffentlichten Bericht zu entnehmen). Verdächtige Beobachtungen können jederzeit der Polizei gemeldet werden. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Rufnummer (06131) 65 34 350 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz3@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
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