Manfred Rapp schiebt – viele andere fahren die Würfelnattern platt

Rücksichtslose Radler und E-Scooter-Fahrer*Innen sind eines der Ärgernisse, die Teile der Stadtgesellschaft immer wieder in Wallung versetzen. Im Bereich des Felsenecks zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster wird die dort zum Schutz der Würfelnatter ausgeschilderte Schiebe-Strecke von der großen Mehrzahl der Zweiradfahrer*innen missachtet. Darauf hatte bereits vor Monaten Stadtratsmitglied Björn Wilde (SPD) hingewiesen. In der Sitzung des Finanzausschusses berichtete der CDU-Fraktionsvorsitzende Manfred Rapp von aktuellen eigenen Erlebnissen.

Die Beschilderung ist eindeutig. Und mit einer sachbezogenen Erklärung versehen.
Besonders krass: diese Radler glauben das Fahrverbot umgehen zu können, in dem sie den Gehweg zum Radfahren nutzen. Während oben auf dem Radweg ein E-Scooter durchbrettert. An einem vorbildlich schiebenden Radler vorbei.

Rapp fährt von seinem Anwesen in Ebernburg oft mit dem Rad zu kommunalpolitischen Terminen zum Rathaus. Und wird als Radschieber im fürs Fahren gesperrten Abschnitt des Naheradweges jedes mal von unzähligen Radlern überholt, denen Tierschutz weitaus weniger wichtig ist, als ihr eigenes Fortkommen. Es gibt aber auch Positives zu berichten über den Radverkehr im westlichen Ortsbezirk. Es mag an der vom tourismusbeitrag-so-nicht.de-Fotografen gezückten Kamera gelegen haben: aber vor der BME-Ortsbeiratssitzung am Montag dieser Woche (28.9.2026) wurde auf der Pouilly-Brücke nicht geradelt. Sondern korrekt geschoben.

Vorbildlich geschoben statt gefahren.