Illegale Abfallentsorgung in die Nahe

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) Koblenz hat auf die tourismusbeitrag-so-nicht.de-Berichterstattung über zwei Männer, die Material in die Nahe gekippt haben, sofort reagiert. Noch gestern, am Tag der Erstberichterstattung, hat die SGD die zuständige örtliche Untere Abfallbehörde, das ist Kreisverwaltung Bad Kreuznach, mit der Sache befasst und „das Anliegen zur weiteren Bearbeitung dorthin übermittelt“.

Aus Sicht der SGD handelt es sich aufgrund der vorliegenden Informationen um eine „illegale Abfallentsorgung, die eine Ordnungswidrigkeit darstellt“. Diese könne mit einem Bußgeld belegt werden. Die SGD empfiehlt grundsätzlich, „die illegale Entsorgung von Abfällen unmittelbar beim Ordnungsamt der Stadt Bad Kreuznach oder der Kreisverwaltung Bad Kreuznach anzuzeigen“. Die Reaktionen der Leser*Innen auf der tourismusbeitrag-so-nicht.de-Facebook-Seite waren eindeutig.

Mueller E. meint: „nicht lange fackeln und Anzeige machen. Am besten noch hinterher laufen und schauen wo der Müll herkommt. Augenzeuge ist ja da“. Pia T. stellt fest: „ja aber da kann man doch nicht einfach zugucken. Das Zeug kommt doch nie mehr da raus“. Ul L. schreibt: „ich hätte die Gesichter nicht unkenntlich gemacht. Traurig, aber ich denke mittlerweile so. Nehme auch an, dass der Vorfall der Polizei gemeldet wurde“. Karl H. merkt an: „Gesichter verdeckt, warum? Soll oder kann doch jeder sehen, wer es war.

Im Moebus-Stadion, wo die Wohnwagen standen (neben dem Hartplatz) liegt schon seit vier Wochen Restmüll von den Schaustellern. Und keiner hat es bis jetzt weg geräumt“. Andy S.: „frage mich gerade, warum der „hervorragende Fotograf“ nicht die Polizei informiert und gerufen hat. So-nicht!!“ (Anmerkung der Redaktion: wir fragen uns gerade, ob „Schlauberger“ Andy S. die Erstattung auch nur einer einzigen eigenen Anzeige wegen illegaler Müllentsorgung beweisen kann. Oder einfach nur ein Schwätzer ist. Wir können 82 dokumentieren …“).