Nahefuß- und -radweg gesperrt – oder doch nicht?

Seit zehn Tagen stehen am Naheradweg in Höhe des früheren Telekom- und Verwaltungsgebäudes Brückes 2 bis 8 Sperrschilder und -baken. Allerdings ist ein Teil der Sperrbaken abgewinkelt. Was dazu führt, dass Fußgänger*Innen und Radfahrer*Innen die per Beschilderung gesperrte Stelle passieren. Auf Anfrage hat die Stadtverwaltung zum Grund der Sperrung mitgeteilt, diese „erfolgt anlässlich der Fundamentierung und Stellung von Vorstellbalkonen am Gebäude Brückes 2-8 (ehemals Telekomgebäude)“.

Vorgesehen ist die Sperrung bis Ende Oktober. Aber sie wird weder kontrolliert noch wird die Sperrung durch eine geeignete Absperrung (Beispiel Ochsenbrücke) physisch durchgesetzt. Was die Frage aufwirft, ob die Sperrung nur pro forma aus versicherungsrechtlichen Gründen ausgeschildert wurde. Nicht erklärt hat die Stadtverwaltung, warum der im Brückes ausgeschilderte Radweg genau dort endet, wo eine gelbe Sondermarkierung auf der Fahrbahn die Radler runter auf den Naheradweg lenkt. Direkt hinein in die Sperrung.