Schon in wenigen Tagen sind die vom Landesbetrieb Mobilität beauftragten Schlosserarbeiten an der Ochsenbrücke abgeschlossen. Die planmäßige Sperrung läuft bis zum 28.9.2026 um 18 Uhr. Sollte es möglich sein die Arbeiten noch in dieser Woche abzuschließen, werden wir nach Erhalt der entsprechenden LBM-Mitteilung unverzüglich informieren, sobald das wichtige Bahnviadukt stadteinwärts wieder für den Verkehr freigegeben ist. Damit wurde die Betriebssicherheit der östlichen Brücke bis zu deren Neubau Ende 2027 / Anfang 2028 sicher gestellt.

Die nächste Teilsperrung der Ochsenbrücke ist bereits für den Zeitraum ab dem 12. Oktober 2026 terminiert. Allerdings bleibt die Brücke dabei mindestens einspurig in jede Richtung befahrbar. Eine Umleitung ist allerdings nicht erforderlich. Nur etwas mehr Geduld. In der nächsten Arbeitsphase werden zwei wesentliche Arbeiten durchgeführt. Zum einen die Absicherung des Brückengeländers auf der Westseite. Dort rammte am diesjährigen Jahrmarkt-Sonntagabend (16.8.2026) gegen 21:23 Uhr ein Kleinwagen gegen das Brückengeländer.

Die Steinmauer wurde schwer beschädigt und stürzte teilweise nach unten. Was einen nächtlichen Einsatz von Polizei und Bahn AG auslöste. Denn es musste geprüft werden, ob Teile auch auf die Bahngleise gefallen waren. Glücklicherweise blieben die Gleisanlagen verschont. Die Schadstelle wird lediglich provisorisch mit einem Stabmattenzaun gesichert, da ja vorgesehen ist die Brücke schon Ende 2027 / Anfang 2028 abzureißen. Die wesentlich wichtigeren Arbeiten finden im Bereich der aktuellen Widerlager auf der Süd- und der Nordseite statt.
Durch Bohrungen muss der Baugrund erkundet werden. Denn ausreichende Kenntnisse des Baugrundes sind erforderlich, um die Gründung der neuen Brücke planen zu können. Die Baugrunderkundungsarbeiten werden nur wenige Tage dauern. Ob es danach, wie in der Sitzung des städtischen Ausschusses für Stadtplanung, Bauwesen, Umwelt und Verkehr (PLUV) am gestrigen Dienstagabend (22.9.2026) gefordert auch zur Sanierung einer etwa 100 Quadratmeter großen Holperstelle auf der L 412 südlich der Ochsenbrücke kommt, darf schon aus Kostengründen bezweifelt werden.
