Ab 1.10. Mäharbeiten und Gehölze-Rückschnitt zum Hochwasserschutz an der Nahe

In Bad Kreuznach erfolgen voraussichtlich ab dem 1. Oktober 2026 Pflegearbeiten am Hochwasserschutz der Nahe. Ein qualifiziertes Fachunternehmen wird die Mäharbeiten und den Rückschnitt kleinerer Gehölze im Auftrag der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord durchführen. Die Maßnahmen, die mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt sind, stellen sicher, dass der technische Hochwasserschutz weiterhin zuverlässig funktioniert. Die Durchführbarkeit und die Dauer der Arbeiten sind abhängig vom Wasserstand.

Wie breit sich die Nahe schon bei kleineren Hochwässern macht und die Vegetation an ihren Ufern überspült, verdeutlicht dieses Bild aus dem Jahr 2025.

Eine zentrale Aufgabe der SGD Nord besteht darin, Menschen, Tiere und Pflanzen im nördlichen Rheinland-Pfalz vor Hochwasserereignissen zu schützen. So auch in der Innenstadt von Bad Kreuznach, wo an den Ufern der Nahe, im Abschnitt Elisabethenwehr bis Wilhelmsbrücke, zeitnah und im Einklang mit dem Naturschutz Mäh- und Schnittarbeiten erfolgen werden. Die SGD Nord bittet die Bevölkerung um Verständnis, dass durch die Arbeiten vorübergehend Lärm entstehen wird.

Zum Hintergrund

Bad Kreuznach ist in der Vergangenheit immer wieder von schweren Hochwasserereignissen betroffen gewesen, zuletzt in den Jahren 1993 und 1995. Aus diesem Grund wurde ein effizientes Schutzkonzept entwickelt. Dieses umfasst zum einen regelmäßige Mäh- und Schnittarbeiten und zum anderen den Bau von Schutzmauern. Letztere wurden in den Jahren 1999 bis 2004 durch die SGD Nord errichtet. Auf diese Weise kann die Innenstadt von Bad Kreuznach bis zu einem Hochwasserabfluss von 1.000 Kubikmetern pro Sekunde geschützt werden, was in etwa einem 100jährigen Hochwasserereignis entspricht.

Quelle: Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord