Die Spuren der nächtlichen Autoposer-Aktivitäten sind am Morgen danach auf dem Kaufland-Parkplatz und im Chausseegarten gut zu sehen: frischer Gummiabtrieb, der sowohl von massiven Bremsmanövern als auch von Extrembeschleunigungen stammt. Beide Fahrweisen belasten nicht nur die Fahrwerke und Räder der Autos. Sondern sind vor allem geräuschintensiv. Dazu kommt ein „Rundendrehen“ in den Bereichen Pfalzsprung, Bosenheimer, Dürer, Richard-Wagner, Alzeyer und Mannheimer Strasse. Alles zu hören bis weit hinein in die Wohngebiete in der Bad Kreuznacher Süd- und Südoststadt.

In ihrer Nachtruhe gestörte Anwohner*Innen wünschen sich schon lange ein stärkeres Eingreifen der Polizei. Die ist allerdings durch den alltäglichen Wahnsinn auf den Strassen und in den Häusern der Nahemetropole und den umliegenden Gemeinden personell gebunden. Und hat schlicht keine Zeit für personalintensives Auflauern auf die Autoposer. Die nach Beobachtung mehrerer tourismusbeitrag-so-nicht.de-Leser*Innen zudem zum Selbstschutz automobile Beobachtungsposten im betroffenen Gebiet aufstellen, um von der Polizei nicht überrascht zu werden.
