So sieht ein barrierefreier Schulgehweg aus

Barrierefreiheit ist auf dem Papier ein zentrales Anliegen der Stadtpolitik. Insbesondere beim Neubau oder der Sanierung städtischer Infrastruktur taucht das Schlagwort immer wieder auf. Vor allem, um teils dramatische Kostensteigerungen zu begründen. Im Alltag der Einwohner*Innen fallen eher die Fälle von Barriereunfreiheit auf. Etwa Geh- und Radwegparker. Als Parkplatz umgenutzte Bushaltestellen. Oder zugewucherte und nicht freigeschnittene Wege.

Zu 100% zugestellt: die Gehwege in der Hospitalgasse direkt vor dem Gymnasium an der Stadtmauer.

Häufig sind es auch Mülltonnen, mit denen Gehwege so zugestellt werden, dass ein Ausweichen auf die Strassen unvermeidlich ist. Wie gestern in der Hospitalgasse vor dem Gymnasium an der Stadtmauer. Tonnen und Anfälle könnten ein paar Meter weiter ohne jede Behinderung abgestellt werden. Aber das macht mehr Arbeit. Keine(r) fühlt sich zuständig bessere Lösungen durchzusetzen. Weil Barrierefreiheit halt nur ein Wort ist, mit dem Politik und Stimmung gemacht wird. Um die Lebensrealität der Menschen geht es erkennbar nicht.