Der klare Schwerpunkt der tourismusbeitrag-so-nicht.de-Berichterstattung liegt auf der Bad Kreuznacher Kommunalpolitik. Ergänzt um wichtige Vorkommnisse im Naheland. Im Laufe der Jahre haben wir auf intensiven Leserwusch die Berichterstattung um Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten erweitert. Es gibt Leser*Innen die in der Mitteilung dieser Fakten eine Schlechtdarstellung unserer Region erkennen. Für die gibt es die neue Rubrik „Kuriose Polizeiberichte“. In der wir ausgewählte Fälle aus Rheinland-Pfalz – außerhalb des Nahelandes – vorstellen. Oft nicht lustig. Aber aus dem Rahmen des Alltäglichen fallend. Auch um die hiesigen Verhältnisse zu relativieren:
Polizeidirektion Mainz: mit Alkohol, dafür ohne Führerschein und linkem Reifen (11.9.2026 – 5:02 Uhr)
Ein 35jjähriger Fahrzeugführer kündigte sich einer Streife der Polizeiinspektion Mainz 1 bereits von weitem durch ungewöhnliche, sehr laute Schleifgeräusche an. Nachdem die Beamten feststellten, dass der komplette vordere linke Reifen fehlte, forderten sie den Fahrzeugführer zum Anhalten auf. Was dieser zunächst missachtete. Nach kurzer Verfolgung beendete ein Metallpoller die Weiterfahrt des Fahrzeuges.
Im Rahmen der weiteren Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und alkoholisiert unterwegs war. Dem Fahrer wurde nach Einleitung eines Strafverfahrens eine Blutprobe entnommen, das Fahrzeug, das einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitten haben dürfte, wurde abgeschleppt.
Polizeidirektion Mayen: Brite fährt auch in der Eifel links (6.9.2026 – 23:27 Uhr)
Der Fahrer eines britischen Pkw befuhr am Freitagabend (4.9.2026) gegen 19:40 Uhr die B 257 von Quiddelbach kommend in Fahrtrichtung Müllenbach. Hierbei nutzte er über einen längeren Zeitraum den linken Fahrstreifen. Ausgangs einer Linkskurve, oberhalb von Quiddelbach, kollidierte der schwarze Pkw frontal mit einem entgegenkommenden Pkw. Die beiden Insassen aus diesem Pkw wurden bei dem Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Unfallverursacher flüchtete zu Fuß von der Unfallstelle.
Polizeidirektion Landau: Ladendieb lässt sein Handy am Tatort zurück (6.9.2026 – 6:44 Uhr)
Ein eher unglücklicher Fluchtversuch beschäftigte am Samstagnachmittag (5.9.2026) die Polizei in Germersheim. Ein Mann hatte in einem Geschäft zwei Packungen Parfum eingesteckt und anschließend versucht, das Geschäft zu verlassen. Als die Diebstahlsicherung auslöste und eine Mitarbeiterin auf ihn aufmerksam wurde, ergriff der Mann zu Fuß die Flucht – ließ dabei jedoch seine Papiertüte zurück.
Darin befanden sich neben dem mutmaßlichen Diebesgut auch persönliche Gegenstände, darunter sein Mobiltelefon. Weit kam der Flüchtige ohnehin nicht: wenig später traf ihn die Polizei auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Supermarktes beim Biertrinken an. Ein Atemalkoholtest ergab über 2 Promille. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.
Polizeidirektion Landau: 2- und 3jährige Geschwister morgens um 6 Uhr allein und lediglich mit Windeln bekleidet „zum Schuhe kaufen“ unterwegs (6.9.2026 – 6:42 Uhr)
Am Samstagmorgen (5.9.2026) wurden gegen 6 Uhr morgens zwei Kleinkinder im Alter von zwei und drei Jahren allein am Bahnhof Rülzheim angetroffen. Die Kinder waren lediglich mit Windeln bekleidet und in Decken gehüllt. Nach ersten Ermittlungen hatten sie unbemerkt die elterliche Wohnung verlassen während die Eltern schliefen. Nach eigenen Angaben wollten die Kinder „neue Schuhe kaufen“. Beide Kinder waren wohlauf und wurden nach der Überprüfung an ihre Eltern übergeben. Das Jugendamt wurde über den Vorfall informiert.
Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern: Videoüberwachung überführt Dieb (5.9.2026 – 12:05 Uhr)
Eine Reisende vergaß am 4.9.2026 gegen 11 Uhr ihre Tasche an einem Bahnsteig im Hauptbahnhof Mainz. Kurze Zeit darauf konnte diese durch Mitarbeitende der DB aufgefunden und der Besitzerin zurückgegeben werden. Die Besitzerin der Tasche stellte fest, dass aus ihrer Geldbörse der Betrag von 375 Euro entwendet wurde und zeigte den Diebstahl bei der Bundespolizei an.
Anhand von Bildern aus der Videoaufzeichnung lag eine Beschreibung des mutmaßlichen Täters vor. Am Nachmittag desselben Tages befanden sich Zivilkräfte der Bundespolizei im Hauptbahnhof Mainz. Diese konnten um 14:20 Uhr nach Einfahrt eines Zuges aus Wiesbaden kommend einen Mann ausmachen, der genau auf die Beschreibung des Tatverdächtigen passte. Die Einsatzkräfte nahmen den 69jährigen Deutschen für die weiteren polizeilichen Maßnahmen mit zur Dienststelle.
Bei der Vernehmung gab der Mann zu, das Geld entwendet zu haben. Weiter führte er aus, dies zwischenzeitlich nach Hause gebracht zu haben. Mit den Polizisten fuhr er anschließend zu seiner Wohnanschrift und übergab die 375 Euro an die Beamten. Gegen den Mann wurde durch die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.
Polizeidirektion Koblenz: 78jähriger und 75jährige stören Polizeieinsatz auch mit Gehhilfeeinsatz (4.9.2026 – 21:37 Uhr)
In den Nachmittagsstunden des 4.9.2026 wurden Polizeikräfte der Polizeiinspektion Simmern zu einem Einsatz auf den Markplatz in Kastellaun gerufen. Durch einen unbeteiligten 78jährigen aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis wurden die Kräfte an ihrer Aufgabenwahrnehmung erheblich gestört. Verbalen Aufforderungen der eingesetzten Kräfte die Störungen zu unterlassen und Angaben zur Person zu ermöglichen, um folglich einen Platzverweis aussprechen zu können, wurden durch die Person verweigert.
Daher sollte der 78jährige letztlich nach einem Ausweisdokument durchsucht werden. Hierbei leistete dieser Widerstand. Zu allem Überfluss gesellte sich die 75jährige Ehefrau des Beschuldigten zu der Situation hinzu und schlug in Richtung einer Polizeibeamtin mit der von ihr mitgeführten Gehhilfe. Auf das Ehepaar kommen entsprechende Strafanzeigen zu. Der Beschuldigte wurde zur Abklärung von Verletzungen medizinischer Versorgung zugeführt.

Polizeidirektion Kaiserslautern: 14jähriger baut sein Fahrrad mit Benzinmotor zum Kraftfahrzeug aus (28.8.2026 – 16:20 Uhr)
Mit einem nicht alltäglichen Gefährt war ein Jugendlicher am Donnerstagabend (27.8.2026) in Otterbach unterwegs. Einer Streife fiel das ungewöhnliche Fahrrad gegen 18:40 Uhr in der Konrad-Adenauer-Straße auf. Als die Beamten den Jungen stoppten, stellten sie fest, dass an seinem Zweirad ein Benzin-Motor angebaut war, der über eine entsprechende Kupplung gesteuert wurde, so dass der ursprüngliche „Drahtesel“ ohne Muskelkraft beschleunigt werden konnte.
Dem 14jährigen wurde erläutert, dass sein Fahrrad durch den Umbau zu einem Kraftfahrzeug geworden ist, für das er sowohl einen Führerschein als auch eine Versicherung benötigt. Beides hatte der Junge natürlich nicht. Auf ihn kommt deshalb eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu.
Polizeidirektion Wittlich: Betrugsmasche „Autobahngold“ (26.8.2026 – 7:45 Uhr)
Am 25.8.2026 gegen 15 Uhr gingen auf der Polizeiinspektion Wittlich mehrere Meldungen ein, dass sowohl im Bereich von Sehlem, als auch im Bereich Bausendorf und Hetzerath, Personen versuchen würden, Fahrzeugführer zum Anhalten zu bewegen. Die Personen würden von einer angeblichen Notlage berichten und die Verkehrsteilnehmer nach Geld fragen.
Hier liegt das sogenannte Phänomen des „Autobahngolds“ vor. Die Täter täuschen eine Notlage, meist „Spritmangel“ vor und bitten hilfsbereite Fahrzeugführer, ihnen Geld zu geben. Im Austausch geben sie ihnen meist hochwertig aussehenden Schmuck. Bei dem Schmuck handelt es sich jedoch um minderwertiges Messing, welches nicht im Ansatz den Wert des übergeben Geldbetrags widerspiegelt.
Es liegt somit eine Betrugstat vor. Die Polizei warnt davor, sich auf solche Tauschgeschäfte einzulassen. Der Sachverhalt wurde durch die Beamten und Beamtinnen der Polizeiinspektion Wittlich aufgenommen und Spuren gesichert. Jegliche weiteren Hinweise zur Tat oder den möglichen Tätern werden an die Polizeiinspektion Wittlich unter 06571 9260 oder unter piwittlich@polizei.rlp.de erbeten.
Polizeidirektion Montabaur: Kreisliga C: Spieler der Gastmannschaft würgt Ordner (23.8.2026 – 18:58 Uhr)
Am Sonntagnachmittag (23.8.2026) kam es auf dem Sportplatz in Marienrachdorf im Rahmen eines Kreisliga C-Spiels zu einem Vorfall, der den Einsatz starker Polizeikräfte erforderte. Zuvor hatte ein Spieler der Gastmannschaft einen Ordner gewürgt und auch den Schiedsrichter geschubst. Der Ordner wurde dabei am Hals verletzt, der Schiedsrichter blieb hingegen unverletzt.
Trotz des grundsätzlich freundschaftlichen Verhältnisses der Vereine wurde das Spiel vor Ort durch den Unparteiischen abgebrochen und Zuschauer sowie Gastmannschaft verließen im Beisein der Polizei die Örtlichkeit. Der Schiedsrichter wurde anschließend durch die Polizei zu seinem Pkw begleitet.
Polizeipräsidium Mainz: Ladendieb verliert Handy (20.8.2026 – 11 Uhr)
Am Mittwochabend (19.8.2026) gegen 18:18 Uhr löste ein Mann beim Verlassen eines Baumarkts in der Straße „Am Hahnenbusch“ die Warensicherung aus und flüchtete. Auf dem Parkplatz verlor der Tatverdächtige sein Mobiltelefon, auf dessen Sperrbildschirm er selbst zu sehen ist. Etwa zehn Minuten später kehrte der Mann ohne seine schwarze Jacke an den Tatort zurück – vermutlich auf der Suche nach seinem Handy.
Als Angestellte ihn wiedererkannten, ergriff er erneut die Flucht. Nach Feierabend bemerkte ein Mitarbeiter den Verdächtigen in der Nähe des Baumarktes auf einem Feldweg und informierte die Polizei. Eine Polizeistreife kontrollierte den Mann, auf den die Beschreibung und das Hintergrundfoto auf dem sichergestellten Mobiltelefon exakt passten.
Die Staatsanwaltschaft ordnete eine erkennungsdienstliche Behandlung an. Das Mobiltelefon wurde sichergestellt. Der Beschuldigte bestreitet die Tat und bestreitet zudem, Eigentümer des Mobiltelefons zu sein. Die Suche nach der abgelegten Jacke und dem noch unbekannten Diebesgut verlief bislang ergebnislos.
Polizeidirektion Landau: besoffene 34jährige rammt Sattelzug beim Überholversuch auf der Autobahn (15.8.2026 – 9:25 Uhr)
Am Morgen des 14.8.2026 gegen 7:15 Uhr befuhr eine 34jährige Frau mit ihrem Pkw die A 65 in Fahrtrichtung Landau. Sie beabsichtigte einen vorausfahrenden Sattelzug zu überholen. Beim Ausscheren auf die linke Fahrspur touchierte die Frau mit ihrem Pkw den Sattelanhänger. Hierdurch entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro.
Bei Eintreffen der Polizeibeamten war bei der Frau deutlicher Alkoholgeruch wahrnehmbar. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,60 Promille. Der Frau wurde auf der Polizeidienststelle eine Blutprobe entnommen, der Führerschein wurde sichergestellt. Die Fahrerin muss nun mit einem entsprechenden Strafverfahren rechnen.
Verkehrsdirektion Koblenz: Fremder schlägt Vordermann im Stau: Nasenbeinbruch (15.8.2026 – 4:06 Uhr)
Am Freitagabend, den 14.8.2026 gegen 22:47 Uhr eskalierte eine Situation im Stau auf der A 3 in Fahrtrichtung Köln bei Siershahn. Der Verkehr staute sich dort aufgrund einer Baustelleneinrichtung. Ein bislang unbekannter Mann stieg plötzlich aus seinem Pkw aus und ging zu dem unmittelbar vor ihm stehenden Fahrzeug. Ohne erkennbaren Grund schlug er mehrfach gegen die Scheibe der Fahrertür. Als der Fahrer daraufhin das Fenster öffnete, schlug der Täter mehrfach durch die geöffnete Scheibe direkt auf dessen Gesicht ein.
Der Beifahrer des Geschädigten stieg daraufhin aus und ging auf den Angreifer zu. Auch zwischen den beiden Männern kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand verletzt. Der Fahrer hingegen erlitt einen Nasenbeinbruch und weitere Verletzungen im Gesicht. Er musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach dem Angriff stieg der Täter wieder in seinen Pkw und flüchtete auf der A 3 in Richtung Köln.
Polizeidirektion Trier: Kripo sucht anonymen Zeugen eines Raubes (14.8.2026 – 8:16 Uhr)
Im Rahmen der Ermittlungen zum Raub auf eine Bankkundin im Stadtteil Idar am 17.7.2026 bittet die Kriminalpolizei Idar-Oberstein einen bestimmte(n) Zeugen/in dringend um Kontaktaufnahme. Die Person hatte bereits wertvolle Informationen über das digitale Hinweisportal übermittelt. Da dieser erste Hinweis ausschließlich schriftlich und anonym einging, besteht aktuell keine Möglichkeit für die Ermittler, Rückfragen zu den entscheidenden Beobachtungen zu stellen.
Für den Durchbruch in diesem Fall sind die Antworten auf wenige, aber wesentliche Detailfragen zu den Beobachtungen zeitlich unmittelbar vor dem Raub von herausragender Bedeutung. Die Ermittler betonen, dass der Hinweisgeber anonym anrufen kann. Hierzu muss er lediglich seine Rufnummer unterdrücken. Natürlich können sich auch weitere Personen melden, die sachdienliche Hinweise zur Tat geben können.
Polizeidirektion Trier: Luxemburger spielen Polizei in Deutschland (11.8.2026 – 9:35 Uhr)
Am Sonntag, den 9.8.2026 gegen 2:20 Uhr befand sich eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Schweich auf dem Weg zu einem Einsatz, als sie in der Brückenstraße auf zwei Fahrzeuge im Gegenverkehr aufmerksam wurde. Das vorausfahrende Fahrzeug setzte gerade den rechten Fahrtrichtungsanzeiger und war im Begriff, am Fahrbahnrand anzuhalten. Hinter diesem Fahrzeug befand sich ein weißer Volvo der V-Klasse mit Luxemburger Kennzeichen. Auf dem Dach des Volvo waren ein eingeschaltetes Blaulicht sowie ein LED-Strahler angebracht.
Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte der Volvo-Fahrer das vorausfahrende Fahrzeug offenbar gerade angehalten. Da der weiße Volvo den Einsatzkräften der Polizeiinspektion Schweich nicht als Fahrzeug der Polizei bekannt war, entschloss sich die Streifenwagenbesatzung, die vermeintliche Verkehrskontrolle zu überprüfen. Als der Fahrer des Volvo die Polizeistreife bemerkte, brach er die vermeintliche Kontrolle unmittelbar ab und flüchtete in Richtung Brückenstraße. Anschließend setzte er seine Fahrt über die B 53 in Richtung Trier-Quint/Ehrang fort.
Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt mit dem Streifenwagen der PI Schweich konnte das Fahrzeug im Bereich Trier-Ehrang schließlich angehalten und kontrolliert werden. Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei den beiden Insassen um Personen aus Luxemburg handelte. Nach deren Angaben habe es sich bei der vorangegangenen Kontrolle lediglich um einen „Spaß“ gehandelt. Das verwendete Blaulicht sowie den LED-Strahler hatten die Personen nach eigenen Angaben im Internet erworben.
Gegen die Insassen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Amtsanmaßung eingeleitet. Das Blaulicht und der LED-Strahler wurden durch die Polizei sichergestellt. Darüber hinaus ergab sich bei der Kontrolle der Verdacht, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol stand. Bei ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Die Polizeiinspektion Schweich bittet um Hinweise zu möglichen weiteren Vorfällen.
Sollten in der Region in den vergangenen Tagen weitere Verkehrskontrollen oder Kontrollversuche durch einen weißen Volvo der V-Klasse mit Luxemburger Kennzeichen und eingeschaltetem Blaulicht bzw. LED-Strahler wahrgenommen worden sein, werden Zeuginnen und Zeugen gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Schweich unter (06502) 91 570 zu melden. Insbesondere Personen, die von dem Fahrzeug kontrolliert oder angehalten wurden, werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.
Polizeidirektion Trier: Motorradraser hart bestraft (11.8.2026 – 4:15 Uhr)
Im vergangenen Jahr, am 9.8.2025, kam es auf der B 327, nahe der Ortschaft Morbach in Fahrtrichtung Flughafen Hahn, zu einer Verfolgungsfahrt zwischen der Polizei und einem Motorrad. Am Kraftrad war das amtliches Kennzeichen eingeklappt und nicht ablesbar. Bei der Verfolgung wurden Geschwindigkeiten bis zu 180 km/h erreicht sowie gefährliche Überholmanöver seitens des flüchtigen Motorradfahrers vorgenommen.
Folglich wurden seitens der Polizeiinspektion Morbach weitreichende Ermittlungen aufgrund des Anfangsverdachtes eines illegalen Kraftfahrzeugrennens, eines Kennzeichenmissbrauchs sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs durchgeführt. Der Tatverdacht hatte sich gegen einen 21jähigen Motorradfahrer aus dem Landkreis Trier-Saarburg erhärtet.
Dieser erhielt für sein strafbares Verhalten zwei Monaten Fahrverbot und 75 Tagessätze zu je 80 EUR (insgesamt 6.000 Euro) Geldstrafe. Hiermit möchte die Polizei erneut auf das Gefahrenpotential eines illegalen Kraftfahrzeugrennens und der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie die daraus resultierenden Konsequenzen hinweisen und Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer auf die gegenseitige Achtsamkeit im Straßenverkehr hinweisen.
