Ärger über Falschparker in der Metzgergasse

Um eine Grünfläche handelt es sich nicht. Auch wenn einige Bäume dort schon seit Jahrzehnten Schatten spenden. Rund um die Baumscheiben ist der Untergrund allerdings fest versiegelt. Vom Michel-Mort-Platz in der Gerbergasse wüsste bis heute kaum ein Finanzausschussmitglied etwas, wenn nicht der Bauhof Anfang des Jahres dort eine Begrünungsinitiative gestartet hätte. An Stelle von vier Steinhaufen wurden Hainbuhen gepflanzt. Die gedeihen bisher prächtig.

Spielende Kinder werden durch die Falschparker in ihrem Bewegungsraum erheblich eingeschränkt.

Davon abgesehen fühlen sich einige Anwohner*Innen von der Stadt stiefmütterlich behandelt und im Stich gelassen. Die Betroffenen beklagen zwei wesentlichen Probleme. Zum einen die erhebliche Zahl von Falschparkern, die die ohnehin schon geringe Fläche zum Spielen verkleinert. Und die Einfahrt auf private Stellplätze be- und verhindert. Der tourismusbeitrag-so-nicht.de-Fotograf traf am vorgestrigen Freitagnachmittag (11.9.2026) vor Ort gleich vier im Parkverbot abgestellte Pkw an.

Der schwarze Pkw verhinderte sowohl die Nutzung der Grundstückseinfahrt als auch den Einsatz von Rettungsdiensten und Feuerwehr. Nicht zum ersten Mal. Kontrollen finden trotzdem nicht im notwendigen Umfange statt.

Einer davon versperrte nicht nur die Ein- und Ausfahrt eines Mehrfamilienhauses, sondern auch die Feuerwehrzufahrt zu gleich mehreren Gebäuden. Das zweite Problem besteht in einer ständigen Vermüllung des kleinen Areals. Die zwei öffentlichen Abfalleimer werden regelmäßig mit Hausabfällen zugestopft. Der schon seit vielen Jahren nicht mehr als solcher genutzte Brunnen ist durch die Fehlnutzung bereits beschädigt.

Steine statt Wasser im Brunnen.