Der bundesweite Warntag am gestrigen Donnerstag (10.9.2026) ist im Landkreis Bad Kreuznach nach den ersten Auswertungen erfolgreich verlaufen. Die vorgesehenen Warnsysteme wurden planmäßig ausgelöst und die Warnmeldungen über die verschiedenen Warnkanäle verbreitet. Um 11 Uhr wurde die bundesweite Probewarnung über das Modulare Warnsystem des Bundes ausgelöst. Neben Warn-Apps wie NINA und KATWARN, Cell Broadcast, Rundfunk und weiteren Warnkanälen kamen im Landkreis Bad Kreuznach auch die digitalen Sirenen zum Einsatz.

Gegen 11:45 Uhr folgte die Entwarnung über die gleichen Wege. Auch Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Alexander Roßkopf zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Der Warntag hat gezeigt, dass die unterschiedlichen Warnmittel im Landkreis ineinandergreifen und die Bevölkerung über verschiedene Wege erreicht werden kann. Genau dieser Warnmittelmix ist im Ernstfall entscheidend!“
Der Bundesweite Warntag dient nicht nur der technischen Überprüfung der vorhandenen Warnsysteme. Er soll zugleich die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Warnmöglichkeiten und den jeweiligen Sirenensignalen vertraut machen. Denn gerade im Ernstfall gilt: eine Warnung soll möglichst schnell und über mehrere voneinander unabhängigen Wege bei den Menschen ankommen.
Text: Team Medien der Kreisverwaltung Bad Kreuznach
