Mainz gewinnt beim HSV 5 zu 0

Die 05er haben am gestrigen Sonntagnachmittag (6.9.2026) ihrem Namen alle Ehre gemacht. Der frühere Bundesliga-Dino HSV hat sein Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 mit 0 zu 5 verloren. Sheraldo Becker eröffnete den Torreigen in der 19. Spielminute mit dem 0 zu 1. Phillipp Mwene ließ in der 41. Spielminute das 0 zu 2 folgen. Zum nicht nur aus Sicht seines Trainers perfekten Zeitpunkt traf Phillip Tietz in der 48. Spielminute zum 0 zu 3.

Da befand sich der HSV längst auf der Verliererstrasse. Ohne nennenswerte Gegenwehr. Weshalb Tietz in der 83. Spielminute das 0 zu 4 nachlegen konnte. Der frühere langjährige HSV-Profi Ransford Königsdörffer erzielte in der 91. Spielminute das 0 zu 5. Der 1. FSV Mainz 05 hat damit am zweiten Spieltag der Saison 2026/2027 ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Dabei haben die Mainzer ihren eigenen Bundesliga-Rekord eingestellt und sich zudem für das 0:4 aus der Hinrunde der vergangenen Saison deutlich revanchieren können.

Beim 5:0 (2:0)-Kantersieg überzeugten die Mainzer in allen Belangen und drückten der Begegnung vom Anpfiff weg ihren Stempel auf. Der Lohn war die verdiente Pausenführung. Nach der Pause gelang Phillip Tietz ein Doppelpack, bevor der eingewechselte Königsdörffer in der Nachspielzeit den Endstand besorgte. Während Alexander Schwolow für den verletzten Robin Zentner sein 05-Pflichtspiel-Debüt feierte, das souverän meisterte, allerdings auch selten gefordert wurde, kam in der Schlussphase Rael Nakuzola zu seinem Bundesliga-Debüt.

Unter dem Strich zeigte der FSV im hohen Norden einen bockstarken Auftritt mit positiven Randnotizen. In dieser Verfassung dürften die Mainzer gerüstet sein für das Rhein-Main-Duell am kommenden Wochenende. Der Cheftrainer zeigte sich nach dem Schlusspfiff bei DAZN angetan vom Auftritt seiner Mannschaft: „Es war eine sehr gute Leistung, wir waren über 90 Minuten griffig und in den Zweikämpfen. Zudem haben wir nie nachgelassen und haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt – insbesondere das 3:0 in der 47. Minute. Wir waren sehr stabil und haben nicht viel zugelassen“, so ein zufriedener Urs Fischer.

Quelle und Bilder: FSV Mainz 05