Die Verärgerung vor allem von Fußgänger*Innen über überwiegend in der Innenstadt auf Gehwegen, über Plätze, durch Strassen und Fußgängerzonen rücksichtslos rasende E-Scooter ist groß. Überwiegend sind es Kinder und Jugendliche, die da am Lenker stehen und unangenehm auf sich aufmerksam machen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem die tourismusbeitrag-so-nicht.de-Redaktion nicht von Leser*Innen darauf angesprochen wird. Vom gestrigen Freitagmittag (4.9.2026) stammt eine Zählung, die die Redaktionsmitglieder aus eigener Anschauung grundsätzlich bestätigen können:

„In der Stadt auf den Bürgersteigen zwischen Ex-Löwensteg, über den Fußweg Ochsenbrücke bis an die Ecke Rewe-Markt, Mannheimer Straße und dann ab der Ampel Salinenstraße bis zum Kornmarkt, sind uns verkehrswidrig 24 E-Scooter und Fahrradfahrende begegnet, wobei die E-Scooter oft doppelt besetzt waren. Die Zählung bezieht sich auf den Hin- und Rückweg“. Wer regelmäßig hinschaut, weiß: es sind nicht tausende unterschiedliche E-Scooter-Raser, die das jeweils im Übermut ein Mal machen.
Sondern es sind mehrere Dutzend Intensivtäter. Daher gibt es eine weitgehende Lösung für das Problem: mehrfache massive mehrtätige Kontrollen durch Amtspersonen in Zivil. Die dabei wiederholt festgestellten Kinder und Jugendlichen sollten bei, angemessener Einbeziehung der Elternhäuser, durch eine befriste Einziehung der E-Scooter und geeignete gemeinwohldienliche Tätigkeiten auf den rechten Weg, also eine angemessene Fahrweise, zurückgeführt werden.
Das könnte auch als örtliches Pilotprojekt mit Unterstützung der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei stattfinden. Es müsste sich halt eine verantwortliche Amtsperson darum kümmern. Der Lerneffekt für die Gesellschaft wäre besonders wertvoll, weil die jungen Menschen danach ja Jahrzehnte von ihrem Erlernten profitieren. Und sich wünschenswerter Weise später auch am Lenkrad eines Pkw regelkonformer verhalten.
