Auf dem Friedhof „treffen permanent Konflikte aufeinander“

In der öffentlichen Sitzung des städtischen Finanzausschusses am 1. Oktober werden die Zustände auf dem Bad Kreuznacher Hauptfriedhof Beratungsgegenstand. Beantragt hatte das in der Sitzung des Finanzgremiums am gestrigen Dienstagabend (1.9.2026) Stadtratsmitglied Jürgen Locher (Linke). Ihn erreichen „sehr viele Beschwerden, was den Friedhof angeht“. Inhaltlich werde eine breite Themenpalette angesprochen: Fahrräder und wie sie genutzt werden, E-Scooter-Fahrer, der Zustand von Gräbern und deren Umfeld. Locher möchte aus diesem Grund über die Friedhofsordnung sprechen.

Leider sind auch Vandalismusschäden zu beklagen.

Und darüber, was getan wird, um diese praktisch durchzusetzen. Ausdrücklich soll zu der Aussprache die Friedhofsleitung eingeladen werden. Bürgermeister und Finanzdezernent Thomas Blechschmidt griff den Locher-Auftrag spontan auf. Und bestätigte den Beratungsbedarf mit eigenen Negativerfahrungen. Zum Beispiel mit respektlosen E-Scooter-Fahrern. Nach seinem Wissen gibt es Beschwerden über Menschen, „die da Dinge machen auf dem Friedhof, die da gar nicht hingehören“. Blechschmidts Zusammenfassung: „es treffen permanent Konflikte aufeinander“.

Nicht alle Gräber entsprechen der Friedhofsordnung.

Leser*Innen, die eigene Erfahrungen auf dem Hauptfriedhof gemacht haben, können diese auch an tourismusbeitrag-so-nicht@gmx.net senden.