Rund 20 Prozent aller polizeilich aufgenommenen Unfälle werden durch verantwortliche Fahrzeugführer*Innen verursacht, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen. Was schon vor langer Zeit die sehr berechtigte Frage aufgeworfen hat: „wer schützt uns vor den 80% nüchternen Idioten?“ Die stellt sich aufgrund des aktuellen Ermittlungsstandes auch bezüglich eines Unfalles, der am frühen gestrigen Donnerstagabend (20.8.2026) gegen 19:17 Uhr am Fleischhauer-Kreisel passierte. Und zu einem Sachschaden von rund 100.000 Euro führte.

Ein 21jähriger Fahrzeugführer befuhr mit seinem BMW den Einfädelungsstreifen (Bypass) von der Alzeyer Straße kommend in Richtung der Bosenheimer Straße. Aufgrund vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit geriet der BMW ins Schleudern und kollidierte mit einem Firmenschild sowie einem nicht zugelassenen Ausstellungsfahrzeug des Autohauses. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ausstellungswagen teilweise durch die Glasfassade in das Firmengebäude geschoben. Die drei Insassen des Pkw bleiben unverletzt.
Und jetzt die Feststellung der Polizei, die die eingangs zitierte Frage aufwirft: „Hinweise auf eine Fahruntüchtigkeit des Fahrers ergaben sich nicht“. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Diesbezüglich freut sich die Polizeiinspektion Bad Kreuznach auf sachdienliche Hinweise zum Unfallablauf und dem Vor-Unfall-Fahrverhalten des BMW-Piloten. Diese werden unter (0671) 88 110 oder pibadkreuznach@polizei.rlp.de entgegen genommen.
Quelle: Polizeiinspektion Bad Kreuznach
