Jahrmarkt: Schausteller sind bestens aufgestellt

Von Adrian Rahmani

Das Treffen der Schausteller am Mittwochabend vor dem Jahrmarkt ist mittlerweile eine schöne Tradition geworden. Da werden zwar auch Formalien abgearbeitet. Und relevante Informationen ausgetauscht. Aber wesentlich dient das Treffen der Kommunikation der Schausteller mit den verantwortlichen Mitarbeiter*Innen der Stadtverwaltung und den ehrenamtlichen Kommunalpolitiker*Innen.

In vielen Einzelgesprächen konnten sich Presseverterter*Innen und Kommunalpolitiker*Innen davon überzeugen, dass die Schausteller für den diesjährigen Jahrmart bestens aufgestellt sind.

Seinen ersten Auftritt in der neuen Funktion als Jahrmarktsbürgermeister hatte Mirko Helmut Kohl. Der hatte diese Woche bereits Grund zum Feiern. Und zwar am Dienstag (18.8.2026) seinen fünfzigsten Geburtstag. Kohl ist zwar kein Jahrmarktskind, dazu kam er 1976 zwei Jahre zu früh auf die Welt. Aber er durfte seinen Geburtstag schon oft auf dem Jahrmarkt verbringen. Auch deshalb hat er als Bad Kreuznacher eine besondere Beziehung zu dem Volksfest.

Kohl sprach die erheblichen Sicherheitsmaßnahmen an und berichtete, dass neben Polizei und Ordnungsamt ein privater Sicherheitsdienst eingesetzt ist. Dieser hat das Recht bei Bedarf Taschen (nicht nur von Frauen) zu kontrollieren. Als Neuerung stellte Kohl die Ausstattung der Kräfte des städtischen Vollzuges mit Bodycams vor. Der diesjährige Jahrmarkt ist der erste große Einsatz mit der für die Stadt neuen Technik.

Mirko Helmut Kohl sprach auch einen Punkt an, der für die Schausteller sensibel ist: die Absage des Höhenfeuerwerkes am Dienstagabend. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit habe die Stadt die Situation gemeinsam mit der Einschätzung von Polizei und Feuerwehr bewertet. Die entsprechende Allgemeinverfügung musste verlängert werden, weil der Boden nach wie vor sehr trocken und die Brandgefahr daher sehr hoch sei.

Weil die Verantwortlichen um die Bedeutung des Feuerwerkes für den Jahrmarkt wissen, sei die Entscheidung nicht leicht gefallen. Aber ein durch das Feuerwerk ausgelöstes Brandgeschehen würde einen viel größeren Schaden bewirken, als die Absage. Das weiß auch Ralf Leonhard. Aber als Vorsitzender des Schaustellerverbandes appellierte er pflichtschuldig an die Stadt, bei ausreichenden Regenfällen in den kommenden Tagen das Feuerwerk doch noch zu ermöglichen.

Wohl wissend, dass schon allein wegen der erforderlichen Vorbereitungszeit des verantwortlichen Feuerwerkers ein erst am Montag kommender Woche erteilter Auftrag praktisch schlicht nicht mehr umsetzbar ist. Ein großer Teil der Teilnehmer*Innen war gestern Abend noch vor Ort im Biergarten von Bernd Nickel, als sich mit Blitz und Donner ein Gewitter ankündigt. Aber anders als im Norden des Landes brachte es hier neben beachtlichen optischen und akustischen Effekten kaum Niederschlag. Und damit keine Unterstützung fürs Jahrmarktsfeuerwerk.

Jahrmarktsbürgermeister Mirko Helmut Kohl