Fahrbahnbelag der östlichen Ochsenbrücke wird ab 4.9.2026 erneuert

Der östliche Teil der Ochsenbrücke hätte schon vor Jahrzehnten durch einen Neubau ersetzt werden müssen. Verhindert hat das die Stadtpolitik, die sich bis heute nicht darauf verständigen konnte, ob vom Bahnviadukt in Höhe des Polizeihochhauses längs der Bahnlinie auf der Südseite eine neue Strasse bis zum Fleischhauerkreisel gebaut wird (Ost-West-Trasse oder auch Entlastungsstrasse). Oder ob es nur zu einem Ausbau des Kohleweges zwischen Rheingrafen und Mannheimer Strasse kommt. Von dieser Entscheidung hängen praktisch alle wesentlichen Details für eine neue Ochsenbrücke ab.

An einigen Stellen ist der blanke Stahl zu sehen.

Seit Jahren versucht der Landesbetrieb Mobilität (LBM), bei dem die Strassenbaulast für die wichtige Bahnquerung liegt, die Brücke so gut es eben geht zu erhalten. Eine kleine, aber aus mehreren Gründen in diesem Sinne wichtige Maßnahme ist die Erneuerung der Asphaltdecke der östlichen Ochsenbrücke. Dieser ist an vielen Stellen bis auf die Stahlplatten abgefahren. Das birgt bei Regen, Schnee und Eis eine erhebliche Rutschgefahr, mit der ortsunkundige Autofahrende nicht rechnen, weil überall sonst in Deutschland derartige Zustände schon vor Jahrzehnten beseitigt wurden.

Zudem wird der neue Belag die beim Überfahren entstehenden Vibrationen mindern. Und damit den Nutzer*Innen des Gehweges unerfreuliche Erlebnisse ersparen. Auf Anfrage der tourismusbeitrag-so-nicht.de-Redaktion hat der LBM mitgeteilt, dass die entsprechenden Arbeiten voraussichtlich am 4.9.2026 beginnen w3erden: „der zugehörige Auftrag hierfür ist bereits vergeben. Der LBM Bad Kreuznach geht davon aus, dass die Schwingungen auf der Straßenbrücke durch einen neuen, einheitlichen und homogeneren Asphaltbelag geringer und damit auch die Vibrationen am Fußgängersteg abnehmen werden.

Als Mauerspechte in den Tagen nach dem 9.11.1989 die Berliner Mauer zerlegten, waren solche Bilder willkommen. Unter einer Brücke, über die u.a. Schulkinder laufen, möchte man sie eigentlich nicht sehen.

Bei der anstehenden Baumaßnahme werden auch die abschließenden Metallplatten (sogenannte Passbleche) am Übergang zum Gehwegbelag fachgerecht nachjustiert und befestigt“. Auf dieses Problem hatte tourismusbeitrag-so-nicht.de in der gestrigen Ausgabe hingewiesen (nachstehend verlinkt; ein Video, das die Vibrationen anschaulich macht, ist seit dem 15.8.2026 auf der Facebook-Seite tourismusbeitrag-so-nicht.de veröffentlicht). Der LBM wird kurzfristig auch eine Bauwerksprüfung der Ochsenbrücke durchführen, um über den äußeren Anschein hinaus belastbare Angaben zu deren Haltbarkeit machen zu können.