Für Rainer Gerlach, Walter Kuhn und die Mitarbeitenden der Bad Kreuznacher Stadtentwässerung (BKSE) war das ein positiver Aspekt des Wochenendes: das Gewitter, dass am frühen heutigen Sonntagmorgen vor 2 Uhr wenige Minuten Regen über der Stadt neben Blitz und Donner auch ein paar Regentropfen fallen ließ. Gegen die Trockenheit hat das ebenso wie das Nachtröpfeln gegen 3 Uhr so gut wie nichts gebracht. Aber der Regenguss hat die Kanäle wenigstens ein bisschen durchgespült. Was das BKSE-Team für jene Einwohner*Innen freut, die an Abwasser-Problemabschnitten wohnen.

Also dort, wo Fäkalien aufgrund der hydrologischen Verhältnisse im Normalbetrieb nicht vollständig weggespült werden. Und bei der Sommerhitze unangenehme Gerüche verbreiten. Eine nachhaltige Wirkung gegen die Trockenheit in Gärten, auf Feldern und im Wald hatte weder der kurze Regen am gestrigen Samstagnachmittag. Der war schon nach zwei Stunden wieder verdunstet. Noch das Gewitter am Sonntagmorgen. Um Trockenheit und Brandgefahr deutlich zu verringern, müsste es an mehreren aufeinander folgenden Tagen jeweils mehrere Stunden regnen. Das ist laut Wettervorhersage bis mindestens Ende August nicht abzusehen.
