Seit dem späten Samstagabend (8.8.2026) nach 23 Uhr brannten westlich von Bretzenheim rund 1.000 Strohballen. Wegen den zig Meter hoch schlagenden Flammen und einer steil in den Nachthimmel aufsteigenden Rauchsäule nahmen in der Nacht auf den gestrigen Sonntag viele tausend Einwohner*Innen Kenntnis von dem Brandgeschehen. In Teilen von Winzenheim, Guldental und Bretzenheim war der Brand zeitweise auch intensiv zu riechen. In Winzenheim kam es auf einer Reihe von Grundstücken zum Ascheniederschlag.

Die Feuerwehr führte deshalb Kontrollfahrten im betroffenen Bereich durch. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand allerdings nicht. Aufgrund der großen Menge an brennendem Material entschied die Einsatzleitung, wie in solchen Fällen üblich und in einschlägigen Entscheidungshilfen vorgegeben, die Strohballen kontrolliert abbrennen zu lassen. Die Feuerwehr sicherte dabei die Umgebung und verhinderte eine weitere Ausbreitung des Feuers.

Der Einsatz konnte am gestrigen Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr beendet werden. Die Einsatzstelle wurde an den Eigentümer übergeben. Alle eingesetzten Kräfte kehrten wohlbehalten an ihre Standorte zurück. Für die Feuerwehrleute war damit aber noch nicht alle ehrenamtliche Arbeit erledigt. Denn um für den nächsten Alarm bereit zu sein, mussten die Fahrzeuge und Geräte wieder vollständig einsatzbereit gemacht werden. Und die Schutzkleidung gewaschen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Quelle und Bilder: Stefan Bussmann, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg
