Die inhaltlichen Vorbereitungen auf die Stadtratssitzung am 27. August, in der über die Einführung einer Katzenschutzverordnung für Bad Kreuznach entschieden werden soll, gehen in die entscheidende Phase. Die Arbeitsgruppe setzt ihre fachliche Arbeit mit großem Engagement fort, um den politischen Gremien eine fundierte Entscheidungsgrundlage zur Verfügung zu stellen. Zu einer weiteren Sitzung kamen Carmen Stoy, 1. Vorsitzende des Katzenschutzvereins, Oliver Weingarten, 2. Vorsitzender des Katzenschutzvereins, Dr. med. vet. Christiane Baumgartl-Simons, Christopher Kehrein, 1. Vorsitzender des Tierschutzvereins Bad Kreuznach e.V., Hans Gerhard Merkelbach, Fraktionsvorsitzender der Wählervereinigung Liste Faires Bad Kreuznach und Mitglied des Stadtrats, sowie Kay Maleton von der Liste Faires Bad Kreuznach zusammen.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die weitere Zusammenstellung und Auswertung von Zahlen, Daten und fachlichen Erkenntnissen. Ziel ist es, die Notwendigkeit einer Katzenschutzverordnung anhand belastbarer Fakten zu untermauern und die anstehende Beratung im Stadtrat bestmöglich vorzubereiten. Ein wichtiger nächster Schritt wird der gemeinsame Austausch mit Oberbürgermeister Emanuel Letz am 13.8.2026 im Katzenhaus sein. Die Arbeitsgruppe begrüßt die Gelegenheit ausdrücklich, ihre Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen im Rahmen eines offenen und konstruktiven Dialogs einzubringen. Ein solcher fachlicher Austausch ist ein wichtiger Baustein, um die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzuführen und die politische Entscheidungsfindung bestmöglich zu unterstützen.
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe verbindet das gemeinsame Ziel, den Tierschutz in Bad Kreuznach nachhaltig zu stärken und das Leid freilebender sowie verwilderter Katzen wirksam zu reduzieren. Eine Katzenschutzverordnung kann nach ihrer Überzeugung einen wichtigen Beitrag leisten, unkontrollierte Vermehrung einzudämmen, das Tierleid langfristig zu verringern und gleichzeitig den Schutz der heimischen Tierwelt zu verbessern. Die Arbeitsgruppe blickt den anstehenden Beratungen mit Zuversicht entgegen und setzt weiterhin auf einen sachlichen, faktenbasierten und parteiübergreifenden Dialog. Sie ist überzeugt, dass eine gut vorbereitete Entscheidung im Interesse des Tierwohls, der Bürgerinnen und Bürger sowie der Stadt Bad Kreuznach liegt.
