Bundesweit kommt es alljährlich zu Todesfällen und Unglücken mit Personenschäden beim Aufstellen von Kerbebäumen. In Planig ist seit vielen Jahren nichts passiert. Denn dank Bernd Butzbach und Dirk Gaul-Rosskopf ist die symbolisch wichtige Handlung eine sichere Sache. Lange bevor Gaul-Rosskopf Planiger Ortsvorsteher wurde, ließ er sich vom damaligen Winzenheimer Ortschef den Konstruktionsplan für eine idiotensichere Spezialkonstruktion entwerfen. Und schweißte das Ding dann eigenhändig zusammen.

Seit dem wird der über 10 Meter hohe Kerbebaum mit Kranz und einer echten Birke an der Spitze technisch gesichert aufgestellt. Und hat durch den metertiefen Bodenanker zudem eine auch durch Starkwind und Sturm nicht zu brechende Standfestigkeit. Jahr für Jahr benötigt: rund ein Dutzend Freiwillige der TSG Planig und der Catweazle, die den Kerbebaum zunächst vom Rathaus zum Festplatz tragen. Und dann nach Einführung in die Hülse der Spezialkonstruktion (in diesem Jahr sachkundig überwacht von Peter Steinbrecher) per Muskelkraft aufrichten.









