Hö war in der Stadt

Wenn man die Kunstwerke sieht, die echte Graffiti-Sprayer auf den Legal Walls der Pfingstwiese hinterlassen, dann kann „Hö“ nur als kleingeistiger Sachbeschädiger eingestuft werden. Jedenfalls war der Sprühlack-Missbrauchstäter in der vergangenen Woche in Bad Kreuznach. Und hat seine Schmierereien an verschiedenen Orten hinterlassen. So am Bahnviadukt über die B 428, an der Einmündung der Stromberger Strasse in den Brückes und auf der Pfingstwiese. Dort wird der Unterschied zwischen Graffiti als künstlerischem Ausdruck und den lieblos hingerotzten Hö-Tags besonders deutlich.

Auf der Pfingstwiese kann in diesen Tagen in nur 20 Meter Abstand der Unterschied zwischen egomanischer Hö-Schmiererei (oben) und farbenfroher Graffiti-Kunst (unten) betrachtet werden.