Wieder brannte eine Thuja-Pflanze

Thuja ist eine immergrüne, schnellwachsende Heckenpflanze. Und daher seit vielen Jahren bei Grundstücksbesitzern sehr beliebt. Weil Gärten dadurch flott einen biologischen Sicht- und Windschutz erhalten. Was die Hobby-Gärtner nicht bedenken: Thuja-Hecken bergen eine erhebliche Brandgefahr. Von außen sehen sie zwar aus wie das pralle Leben. Aber die verholzten Äste im Kern der Hecken sind knochentrocken und sind daher schon durch kleinste Funken, etwa eine Zigarettenkippe, entzündbar. Von innen springt der Brand dann schnell nach außen.

Weil die ätherischen Öle in den großen Blättern wie ein Brandbeschleuniger wirken. Wenn es erst mal brennt, das führte in der Kernstadt und den Ortsbezirken schon häufiger zu Feuerwehreinsätzen, breitet sich das Feuer rasend schnell aus. Und setzt starke Hitze frei, die auf Lauben, Zäune oder nahestehende Häuser überspringen kann. Dazu ist es am gestrigen Sonntagvormittag (19.7.2026) gegen 10:45 Uhr in der Mainzer Strasse in Panig nicht gekommen. Denn dem Anwohner, der die Feuerwehr alarmiert hatte, war es gelungen den Brand mit einem Gartenschlauch abzulöschen.

Die unter Leitung von Lukas Brandstetter (Zugführer Löschbezirk Ost) angerückten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr löschten mit einem C-Rohr und etwa 100 Liter Waser nach. Und gruben dabei den Boden auf, um alle Glutnester abzulöschen. Die im Boden befindlichen Spotlights, wurden abgeschaltet. Der Einsatz war nach etwa 30 Minuten beendet. Brandschutzsachverständige aus dem ganzen Bundesgebiet raten aus den eingangs dargestellten Gründen den Gartenbesitzern, Thuja-Hecken unverzüglich zu entfernen und durch sichere Alternativen zu ersetzen.

Quelle und Bild: Alexander Jodeleit, ehrenamtlicher Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach und eigene Recherchen