Sie sind an vielen Stellen im Stadtgebiet zu sehen: Auffahrrampen, mit denen das überfahren hoher Bordsteine autoreifenfreundlicher gestaltet wird. Tatsächlich handelt es sich um dauerhafte Einbauten in öffentliches Eigentum, die rein privaten Interessen dienen. Ein Problem stellen diese Rampen ganz konkret für die Strassenentwässerung dar, weil Regenwasser an diesen Stellen auf die Fahrbahn umgelenkt wird. Auch die Strassenreinigung des Bauhofes wird behindert.

Und unklar sind die Rechtsfolgen, wenn das Überfahren der Rampen durch Auto- oder Fahrradfahrer zu Verkehrsunfällen führt. In vielen Städten wird daher bereits aktiv gegen derartige Rampen vorgegangen. Wie eine Anfrage der tourismusbeitrag-so-nicht.de-Redaktion bei der Stadtverwaltung ergeben hat, wurden die in Bad Kreuznach eingebauten Rampen sämtlich nicht genehmigt. Und die Stadt prüft bereits, „wie wir weiter dagegen vorgehen werden“.

