Müllergassen-Kīlauea türmt Abfall mitten in der Stadt auf

Der jüngste Ausbruch des Müllergassen-Kīlauea begann vor zehn Tagen. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Tag für Tag, besser: Nacht für Nacht, kommen Abfälle dazu. Die Magazine der Mülligel im Pariser Viertel sind wohl gefüllt. Dankenswerter Weise nutzt Bürgermeister Thomas Blechschmidt die Ferienzeit, in der auch das Personal der Stadtreinigung ausgedünnt ist und für den städtischen Bauhof andere Aufgaben anstehen, um die Dimension des Problems augenfällig deutlich werden zu lassen.

Anders als sonst wird der Dreck seit Tagen nicht morgens abgefahren. So dass jede(r) die Folgen der Arbeitsverweigerung der Kreisverwaltung, die für die Müllproblematik zuständig ist, sehen kann. Allein für das Einsammeln des illegalen Mülls müssen die Einwohner*Innen Bad Kreuznach rund 400.000 Euro im Jahr zahlen. Und natürlich fällt zusätzlich noch der über die Kreisumlage gezahlte Stadtanteil für die Entsorgung an.

Aber auch auf Privatgrundstücken in der Innenstadt findet öffentlich einsehbare Vermüllung statt. So direkt an der Einfahrt zum Neuruppiner Platz, wo es am gestrigen Dienstagnachmittag (14.7.2026) so aussah: