Die Stimmung der Helferinnen und Helfer der Rumänienhilfe Planig e.V. war bedrückt, als sie sich zum Beladen des letzten Lastwagens mit Hilfsgütern für Rumänien trafen. Denn durch einen Wechsel in der Leitung des Caritas-Verbandes Blaj ist derzeit noch unklar, ob und in welcher Form die Sammlungen und Transporte von Hilfsgütern fortgeführt werden können. Pfarrer Nicolae Anusca, der langjährige Direktor von Asociatia Caritas Mitropolitan Greco-Catolic Blaj, ist auf eigenen Wunsch in eine Pfarrgemeinde gewechselt.

Über seine Nachfolge bei Caritas wurde noch nicht entschieden. Bei den Hilfstransporten ist die Frage ungeklärt, wer künftig die hohen Transportkosten tragen wird. Die Rumänienhilfe Planig e.V. hat in Zusammenarbeit mit Pfarrer Anusca fast 25 Jahre lang viel Not lindern und viele Projekte in Rumänien unterstützen können. Etliche Tonnen Hilfsgüter wurden gesammelt, sortiert und verpackt, um damit schon mehr als 100 Lkw beladen und nach Rumänien schicken zu können.
Der Fitness-Unternehmer und Kommunalpolitiker Gerhard Merkelbach (Faire Liste) hatte in seiner Halle in der Riegelgrube – hinter McLadies – eine kostenlose Lagermöglichkeit bereitgestellt. Die Helfer konnten dort gut anfahren, und die Hilfspakete waren hier bis zum Transport sicher und gut gelagert. Während der Sommerferien ist nun die Annahme erst einmal geschlossen. Der Vorstand der Rumänienhilfe Planig hofft, dass bis Mitte August eine Entscheidung über die Fortführung der Aktion getroffen sein wird. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage: www.rumaenienhilfe-planig.de
