Der klare Schwerpunkt der tourismusbeitrag-so-nicht.de-Berichterstattung liegt auf der Bad Kreuznacher Kommunalpolitik. Ergänzt um wichtige Vorkommnisse im Naheland. Im Laufe der Jahre haben wir auf intensiven Leserwusch die Berichterstattung um Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten erweitert. Es gibt Leser*Innen die in der Mitteilung dieser Fakten eine Schlechtdarstellung unserer Region erkennen. Für die gibt es die neue Rubrik „Kuriose Polizeiberichte“. In der wir ausgewählte Fälle aus Rheinland-Pfalz – außerhalb des Nahelandes – vorstellen. Oft nicht lustig. Aber aus dem Rahmen des Alltäglichen fallend. Auch um die hiesigen Verhältnisse zu relativieren:
Polizeiinspektion Germersheim: 62jähriger trotz Führerscheinentzug unterwegs: „wichtige Angelegenheiten zu erledigen“ (12.7.2026 – 8:16 Uhr)
Teuer zu stehen kommen dürfte einem 62jährigen Mann aus Schwegenheim sein Starrsinn. Dem Mann wurde von Gericht ein Fahrverbot auferlegt. Der Aufforderung, seinen Führerschein abzugeben, kam er jedoch nicht nach. Aus diesem Grund erging für den Führerschein eine Beschlagnahmeanordnung. Die Beamten suchten hierzu am gestrigen Samstagmorgen (11.7.2026) die Wohnanschrift des Mannes auf, konnten diesen jedoch nicht antreffen.
Kurz darauf erschien er autofahrend an der Örtlichkeit. Er gab an, dass er im Moment nicht auf den Führerschein verzichten könne, weil er noch wichtige Angelegenheiten zu erledigen habe. Sein Führerschein wurde dennoch beschlagnahmt. Ihn erwartet zudem ein Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Polizeiautobahnstation Kaiserslautern: besoffene 43jährige baut mit Kindern im Auto Unfall auf der Autobahn (8.7.2026 – 12:06 Uhr)
Eine stark alkoholisierte Autofahrerin hat auf der A 6 einen Verkehrsunfall verursacht, mit an Bord befanden sich zwei Kinder. Die 43jährige Dame war gegen 20:45 Uhr in Fahrtrichtung Saarbrücken unterwegs und verlor bei einem Überholvorgang kurz vor dem Parkplatz „Am Tunnel“ Höhe Enkenbach-Alsenborn die Kontrolle über ihr Fahrzeug und schleuderte gegen die Mittelleitplanke. Auf dem Parkplatz kam der Ford schließlich zum Stillstand.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von mehr als zwei Promille fest. Der Frau aus dem Landkreis Bad Dürkheim wurde eine Blutprobe entnommen, ihr Führerschein sichergestellt. Die beiden sieben- und vierzehnjährigen Kinder der Fahrerin wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht und im Anschluss in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Polizeiinspektion Ludwigshafen 1: Betrüger-Pärchen bei „Leerer-Tank-Masche“ geschnappt (4.7.2026 – 8:05 Uhr)
Am Freitag vergangener Woche (3.7.2026) gegen 15:30 Uhr fuhr ein Fahrzeug durch die Ludwigshafener Innenstadt. Die Insassen baten Passanten unter dem Vorwand, der Tank ihres Fahrzeugs sei leer, um eine Geldspende. Als vermeintliches Dankeschön übergaben sie den Spendern Goldschmuck. Eine Polizeistreife kontrollierte das verdächtige Fahrzeug und stellte einen 28jährigen Fahrer sowie eine 22jährige Beifahrerin fest.
Bei der Kontrolle fanden die Einsatzkräfte mutmaßlich gefälschten Goldschmuck sowie Bargeld. Zudem ergab sich, dass der Tank des Fahrzeugs noch etwa halbvoll war und somit keine Notlage bestand. Die Polizeikräfte nahmen den 28jährigen und die 22jährige vorläufig fest. Gegen beide wird nun wegen des Verdachts des Betrugs ermittelt.
Polizeiinspektion Landau: 16jährige zerlegt Papas hochmotorisiertes Auto (3.7.2026 – 12:33 Uhr)
In der Nacht zum Freitag vergangener Woche (3.7.2026) gegen 0:30 Uhr endete die Spritztour einer 16jährigen Jugendlichen mit dem hochmotorisierten Auto des Vaters in der Böschung Höhe Ortsausgang Billigheim-Ingenheim auf der B 38. In einer Rechtskurve brach das Auto der Jugendlichen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit derart aus, dass es die Böschung hoch und wieder runter geschleudert wurde.
Das Auto, welches die Jugendliche nutzte, um zu einer Freundin zu fahren, erlitt einen Totalschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Trotz der Schwere des Unfalles wurde die 16jährige augenscheinlich zunächst nur leicht verletzt in ein Krankenhaus verbracht. Der Vater wurde informiert. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Ebenso wurde die Führerscheinstelle über die Ungeeignetheit der jungen Frau an der Teilnahme am Straßenverkehr informiert.
Polizeidirektion Kaiserslautern: 58jährige rastet wegen Feuerzeug-Entzug aus (3.7.2026 – 15:17 Uhr)
Polizeibeamte mussten einer 58jährigen ein Feuerzeug abnehmen. Das hat die Frau den Einsatzkräften „krumm genommen“. Als sie am Donnerstagnachmittag vergangener Woche (2.7.2026) im östlichen Stadtgebiet Kaiserslauterns einen Streifenwagen entdeckte, schaute die Fußgängerin zuerst, wer darin saß. Dann stellte sie sich dem Polizeifahrzeug in den Weg und zwang die Beamten anzuhalten. Nachdem sie die Streife zum Stopp genötigt hatte, erklärte die 58jährige, dass sie ihr Feuerzeug wiederhaben wolle.
Die von den Beamten gegebene Begründung, dass dies rechtlich nicht möglich ist, weil der Anzünder im Zusammenhang mit einer Sachbeschädigung sichergestellt wurde, wollte die Frau nicht akzeptieren. Sie stieß wüste Beleidigungen aus und zeigte den Polizisten auch den ausgestreckten Mittelfinger. Gegen die 58jährige wird nun wegen Nötigung und Beleidigung ermittelt.
Polizeipräsidium Westpfalz: Einbrecher schläft nach der Tat in Hängematte auf dem Balkon (29.6.2026 – 16:47 Uhr)
In der Nacht auf den letzten Juni-Sonntag ist ein Mann in ein Mehrfamilienhaus in der Morlauterer Straße eingebrochen. Der 28jährige schlief im ersten Stock auf einem Balkon in einer Hängematte. Eine Zeugin wurde auf den Fremden aufmerksam und informierte umgehend die Polizei, die den mutmaßlichen Einbrecher daraufhin kontrollierte.
Dabei fanden die Beamten unter anderem Gold, Schmuck, Geld und Drogen. Die Einsatzkräfte stellten alles sicher und brachten den Mann zur Dienststelle. Er steht in Verdacht, sich des Drogenbesitzes und des Hausfriedensbruches strafbar gemacht zu haben. Woher die weiteren sichergestellten Gegenstände stammen, wird ebenfalls ermittelt.
Polizeiinspektion Lauterecken: toter Hund in Papierabfalltonne entsorgt (25.6.2026 – 20:56 Uhr)
Die Polizei Lauterecken war am 24.6.2026 gemeinsam mit dem Veterinäramt der Kreisverwaltung Kusel in Wolfstein im Einsatz. Anwohner hatten zuvor gemeldet, dass ein Hundekadaver in einer Papierabfalltonne entsorgt worden war. Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der Hund am Vorabend eines natürlichen Todes verstorben war.
Ein herbeigerufener Tierarzt konnte dem Tier daher nicht mehr helfen. Dem Hundehalter konnte kein strafrechtliches Fehlverhalten vorgeworfen werden, weswegen durch die Kreisverwaltung Kusel lediglich ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Tonnenmissbrauches eröffnet wurde. Nach Beendigung der Maßnahme wurde der Hund der Tierkörperbeseitigung zugeführt.
Polizeidirektion Kaiserslautern: 3.000 Geschwindigkeitsverstöße auf der A 6 in nur einer Woche (19.6.2026 – 11:52 Uhr)
Vom 10. bis 17. Juni 2026 führte die Polizei auf der A 6 auf Höhe des Autobahnkreuzes Landstuhl Geschwindigkeitskontrollen durch. An dieser Stelle gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde. In nur einer Woche wurden über 3.000 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Besonders alarmierend: Ein Fahrer wurde mit 220 Stundenkilometern gemessen – mehr als das Doppelte der erlaubten Geschwindigkeit.
Dem Fahrer drohen nun ein Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg sowie ein Fahrverbot von drei Monaten. Die Polizei Westpfalz warnt eindringlich vor den Gefahren überhöhter Geschwindigkeit: Raserei gefährdet nicht nur den „Verkehrssünder“ selbst, sondern alle anderen Verkehrsteilnehmer. Die Polizei kündigt an, weiterhin solche Kontrollen durchzuführen, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.
Polizeiinspektion Worms: Radfahrer tritt Geschwindigkeits-Messgerät um (18.6.2026 – 12:24 Uhr)
Am Mittwoch, den 17.6.2026, führte die Verbandsgemeinde Eich mobile Geschwindigkeitsüberwachungen „In den Weingärten“ in Mettenheim durch. Gegen 16:20 Uhr trat ein vorbeifahrender Radfahrer gegen das eingesetzte Messgerät. Durch den Tritt wurde die Anlage umgestoßen und war zunächst nicht mehr einsatzfähig. Der Täter ist flüchtig.
Durch Zeugen konnte folgende Personenbeschreibung erlangt werden: männlich, ca. 45-50 Jahre alt, groß, kräftige Statur, oberkörperfrei. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zur Identität des beschriebenen Radfahrers geben können, werden gebeten, sich bei der der Polizei Worms unter der Rufnummer (06241) 85 20 zu melden.
Polizeipräsidium Rheinpfalz: 55jähriger läuft mit Axt in der Hand über ein Schulgelände (18.6.2026 – 11:18 Uhr)
Am Morgen des 18.06.2026 wurde der Polizei gegen 7:20 Uhr (vor Beginn des Schulbetriebes) ein Mann gemeldet, der mit einer Axt über ein Schulgelände in der Nietzschestraße lief. Starke Polizeikräfte sicherten den Bereich um die Schulen herum umgehend. Der 55jährige Mann hatte das Schulgelände zu diesem Zeitpunkt bereits selbstständig verlassen, konnte jedoch kurze Zeit später in der Nähe angetroffen und die Axt gesichert werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen befand er sich in einem psychischen Ausnahmezustand. Er wurde durch den Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) der Stadt Ludwigshafen in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte oder die Bevölkerung. Der Schulbetrieb konnte regulär aufgenommen werden. Derzeit liegen keine Hinweise auf eine geplante Straftat oder strafbares Handeln vor.
Polizeipräsidium Rheinpfalz: Raub samt Abstech-Drohung beim gemeinsamen Spaziergang (14.6.2026 – 3:42 Uhr)
Am 13.6.2026 gegen 20:10 Uhr gingen ein 33jähriger und eine 22jährige gemeinsam in der Viehtriftstraße Spazieren und gerieten in Streit. Der Mann versuchte daraufhin der Frau die Handtasche zu entreißen. Es kam zum Gerangel um die Tasche, in dessen Verlauf der 33jährige die Frau trat, schubste und drohte sie abzustechen. Letztlich konnte der Täter mit der Tasche flüchten. Im Rahmen der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen wurde er in einem Gebüsch festgestellt und festgenommen.
Polizeipräsidium Mainz: Mädchen auf E-Scooter beschädigten zwei Pkw (10.6.2026 – 11 Uhr)

Mindestens zwei beschädigte Pkw sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls in der Straße „Am Großberg“ in Mainz-Weisenau am späten Dienstagabend (9.6.2026) gegen 22:10 Uhr. Zwei Mädchen befuhren auf einem E-Scooter die Straße „Am Großberg“. Zeugen beobachteten, wie das Elektrokleinstfahrzeug ins Schleudern geriet und zunächst gegen die hintere Stoßstange eines geparkten Pkw und anschließend gegen die vordere Stoßstange eines weiteren Pkw prallte.
Beide Mädchen stürzten dabei zu Boden, rappelten sich jedoch sofort wieder auf und flüchteten gemeinsam von der Unfallstelle. Ob die beiden Verletzungen erlitten ist nicht bekannt. Die Zeugen konnten sich das Versicherungskennzeichen des Verleih-Scooters merken und die Polizei informieren. Erste Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg. Ermittlungsansätze ergeben sich jedoch über die Daten des Scooter-Anbieters.
Gegen die bislang unbekannten Fahrerinnen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort – Fahrerflucht eingeleitet. In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals ausdrücklich darauf hin, dass E-Scooter lediglich von einer Person benutzt werden dürfen. Der Einfluss einer zweiten Person – sei es durch das zusätzliche Gewicht oder unbedachte Bewegungen – führt schnell zu Kontrollverlusten, Unfällen und damit einhergehenden schweren Verletzungen oder Schäden.
Polizeiinspektion Wörth am Rhein: besoffene 33jährige schaut aufs Handy statt auf die Strasse (9.6.2026 – 11:24 Uhr)
Am Morgen des 8.6.2026 meldete sich eine 33jährige Frau bei der Polizei Wörth und bat um Hilfe, da sie einen platten Reifen an ihrem Auto hatte. Es konnte festgestellt werden, dass die 33jährige gegen 4:30 Uhr die Landesstraße 540 von Jockgrim nach Wörth befuhr. In einer Rechtskurve schaute die 33jährige während der Fahrt auf ihr Mobiltelefon und kam deswegen nach links von der Fahrbahn ab. Dort überfuhr sie mit ihrem linken Vorderrad eine Verkehrsinsel, weshalb der Reifen platzte.
Die Verkehrsinsel blieb unbeschädigt. Bei der anschließenden Unfallaufnahme konnten die eingesetzten Beamten Alkoholgeruch bei der 33jährigen feststellen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,67 Promille. Der Führerschein der 33jährigen wurde sichergestellt und ihr wurde eine Blutprobe bei hiesiger Dienststelle entnommen. Gegen die 33jährige wurde ein dementsprechendes Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.
