Salinenbrücke verkommt zur Werbeanlage (III)

Zur Aufwertung des Salinentales werden in den kommenden Monaten und Jahren wieder Millionenbeträge aufgewendet. Die Gradierwerke und deren Umgebung sollen vorteilhaft für Einheimische und Gäste präsentiert werden. Um so ärgerlicher, dass die Zufahrt, insbesondere die Salinenbrücke der B 48 über die Nahe, einmal mehr zur Werbeanlage verkommt. Aktuell hängen acht großformatige Werbebanner am Brückengeländer.

Und vermitteln den Vorbeifahrenden mitten im Kur- das Ambiente eines Gewerbegebietes. Als diese Missstände vor rund vier Jahren bereits schon einmal zu öffentlichem Protest führten, sagte die Verwaltung zu, künftig „maximal sechs“ Werbebanner zuzulassen. Auch das ist viel zu viel. Aber nicht einmal an die eigene Zusage hält sich die Stadtverwaltung. Oder hängt da jetzt jede(r) seine Banner nach eigenem Gusto und ohne jede Kontrolle auf?