Die Unterführung an der Gensinger Straße präsentiert sich im Zuge einer umfassenden Neugestaltung nach und nach in einem völlig neuen Erscheinungsbild. Was lange Zeit durch Graffiti-Schmierereien, Schmutz und überwucherte Mauern wenig einladend wirkte, ist nun zu einem farbenfrohen Blickfang an einer der wichtigen Zufahrtsstraßen nach Bad Kreuznach geworden. Die Idee für das Projekt stammt vom ersten Vorsitzenden des Verkehrsvereins, Dirk Nessel. Ihm war die unansehnliche Unterführung schon lange ein Dorn im Auge.

„Gerade an einer der Hauptzufahrten in unsere Stadt sollte Besucherinnen und Besuchern ein gepflegtes und freundliches Bild geboten werden“, war seine Motivation. Unterstützung erhielt Nessel früh von der Stadtverwaltung. Deren hauptamtliche Mitarbeiter schufen die Grundlagen in Form der Beseitigung von Spontanvegetation und Bewuchs der Mauern. Anschließend stellte sich die Frage, wie die stark verschmutzten Wände und die zahlreichen Graffiti-Schmierereien fachgerecht gereinigt werden könnten.
Hier erklärten sich Susanne Frey, Mitglied des Verkehrsvereins, Sarah Kohlmaier, zweite Vorsitzende des Vereins, sowie Kay Klonner von der Bott Abschleppdienst GmbH bereit, das Projekt als Sponsor zu unterstützen. Mit professioneller Reinigungstechnik wurden die Wände gründlich gesäubert und die Grundlagen für die weitergehenden Arbeiten geschaffen. Für den nächsten Projektschritt engagierte sich Dirk Schwabedahl, Beisitzer des Verkehrsvereins Bad Kreuznach, vom Malerbetrieb Dirk Silvery e.K.
Sein Unternehmen übernahm die Malerarbeiten sowie die notwendige Betonkosmetik und stellte die Arbeitsleistung ehrenamtlich zur Verfügung. Eine weitere wertvolle Unterstützung kam von der Meffert AG, die die benötigte Grundierungsfarbe spendete. Nachdem die Unterführung vorbereitet war, entstand die Idee, die Flächen nicht nur zu sanieren, sondern auch künstlerisch aufzuwerten. Erneut war es Dirk Nessel, der den Vorschlag einbrachte, die Wände mit Motiven zu gestalten, die einen Bezug zu Bad Kreuznach haben. Für die Umsetzung konnte der in der Bad Kreuznacher Graffiti-Szene bekannte Künstler „Menik“ gewonnen werden, der sich sofort begeistert an die Arbeit machte und erste Entwürfe entwickelte.
Quelle und Bild: Verkehrsverein Bad Kreuznach
