Waldbrand Traisen: Löschroboter im Einsatz

Aktuelle Informationen hat die Kreisverwaltung am späten heutigen Montagvormittag (29.6.2026 um 11:40 Uhr) veröffentlicht. Demnach „zeigen die Einsatzmaßnahmen der vergangenen Nacht Wirkung“, so Einsatzleiter Alexander Roßkopf (BKI) am Morgen nach der ersten Lagebesprechung. Der in der Nacht kurzzeitig gefallene Regen habe zudem positive Auswirkungen auf die Dynamik des Brandes gezeigt, so der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises.

Die Polizei ist in Traisen und Umgebung vor Ort (das Bild entstand in Hüffelsheim). Auch um den mittlerweile einsetzenden Katastrophen-Tourismus vom Brandgbeiet fernzuhalten.

Außerdem konnte sich das Feuer aufgrund der Brandschneisen und Kreisregner nicht weiter ausbreiten. Da jedoch weiterhin die Gefahr durch Explosionen von Kampfmittel, die in dem Waldstück vermutet werden, nicht ausgeschlossen werden kann, wird seit dem Vormittag ein Löschroboter eingesetzt, um in das betroffene Waldstück einzudringen und hier wirksame Löschmaßnahmen einzuleiten. Es sind aktuell insgesamt rund 600 Einsatzkräfte im Einsatz.

Das Personal wird in insgesamt vier Einsatzabschnitten durch die Technische Einsatzleitung des Landekreises geführt und koordiniert. Unterstützung erfährt der Landkreis hierbei durch Einsatzkräfte aus dem gesamten Bundesland. So wurden zum Beispiel die Waldbrandzüge der überörtlichen Hilfe des Landes Rheinland-Pfalz bereits am Samstag in den Einsatzraum verlegt. Spezialeinheiten zur Waldbrandbekämpfung unterstützen zudem bei der Bewältigung der Einsatzlage.

Der Verkehrsraum rund um das Einsatzgebiet bleibt großräumig abgesperrt. Aufgrund der anhaltenden Brandentwicklung bleibt die Ortsgemeinde Traisen weiterhin vollständig evakuiert. Betroffen sind rund 650 Personen. Die Polizei führt regelmäßig Streifenfahrten in der evakuierten Ortsgemeinde durch. Es besteht derzeit keine Gefahr für Hab und Gut. Wie lange die Einsatzmaßnahmen noch andauern kann derzeit nicht abgeschätzt werden.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach