Wie vom Wetterbericht angekündigt, zog am frühen heutigen Montagmorgen (29.6.2026) ein Gewitter über das Naheland und Rheinhessen. Unzählige Blitze und dröhnende Donnerschläge ließen gegen 2 Uhr einige Einwohner*Innen aus dem Schlaf aufschrecken. Der damit verbundene Regen fiel allerdings erwartungsgemäß bescheiden aus. Und entsprach wortwörtlich dem Tropfen auf den heißen Stein. Der Waldbrand zeigte sich unbeeindruckt.

Ob die gewitterbedingten Windböen zusätzlichen Schaden anrichteten, ist bisher nicht bekannt. Die geringe Unterstützung, die die Waldbrandbekämpfer von Gewittern erwarten dürfen, waren bereits am Sonntagnachmittag ein Thema im Pressegespräch der Kreisverwaltung. Die Fachleute führten aus, dass die Niederschlagsmengen fast immer viel zu gering sind, um Waldbrände einzudämmern. Sondern im Gegenteil durch die in solchen Fällen häufig auftreten Starkwinde Feuer zusätzlich angefacht werden. Helfen könnte nur ein stundenlanger, ergiebiger Landregen. Der aber ist in den nächsten Tagen nicht in Sicht.
