Die Einsatzleitung der Waldbrandbekämpfung hat am heutigen Montagabend (29.6.2026) entschieden die Evakuierung von Traisen ab sofort aufzuheben. Die entsprechende Mitteilung wurde um 20:18 Uhr als Presseinformation versandt. Der Kreis begründet seine Entscheidung wie folgt: „der Brand ist dort ausgebrochen, wo die höchste Kampfmittelbelastung war. Dort ist er auch als erstes ausgegangen. Die Stelle hat sich mittlerweile deutlich abgekühlt, sodass nach intensiver Abwägung auf Ebene der Einsatzleitung gemeinschaftlich die Entscheidung getroffen wurde, die Evakuierung von Traisen ab sofort aufzuheben.

Die Entscheidung fiel vor dem Hintergrund, dass die Stelle der höchsten Munitionsbelastung seit mehr als 24 Stunden ausgebrannt ist“. Die Bewohner von Traisen und der Aussiedlerhöfe können somit ab sofort in ihre Häuser zurückkehren. Und zwar eigenständig. Wer dabei Unterstützung benötigt, kann sich an das Infotelefon der Kreisverwaltung unter den Telefonnummern (0671) 803 1001 und (0671) 803 1007 wenden. Ausgenommen und damit weiter gesperrt bleibt die Zufahrt zum Rotenfels (K 80), mit den dahinterliegenden Anwesen sowie des Walddorfkindergartens. Das gesamte Waldgebiet wird weiterhin als Einsatzstelle abgesperrt bleiben, weil es dort noch Glutnester gibt.
Quelle und Bild: Kreisverwaltung Bad Kreuznach
