Brandschutz und technische Hilfe ist überall im Kreis sichergestellt

Mittlerweile wird über den Waldbrand bei Traisen bundesweit berichtet. Im Naheland hat eine vielfältige Medienlandschaft dafür gesorgt, dass ein Großteil der Bevölkerung Kenntnis von den umfangreichen Eindämmungsbemühungen und dem riesigen Personaleinsatz hat. Was eine Sorge bei einem Teil der Menschen ausgelöst hat: sind genug Kräfte da, wenn bei mir oder meinen Liebsten etwas passiert? Diese Gedanken sind zwar verständlich, aber vollkommen unbegründet. Denn zum einen sind die Feuerwehren im Kreis Bad Kreuznach sehr gut aufgestellt.

Alexander Roßkopf (Mitte), der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises (BKI), beantwortet Pressefragen zum Waldbrand beim Traisener Steinbruch.

Zum anderen läuft seit Übernahme der Waldbrandbekämpfung durch den Kreis eine überregionale Zusammenarbeit. Die Einheiten aus der Stadt Bad Kreuznach und den Verbands- und Ortsgemeinden werden massiv von Kräften aus Nachbarkreisen unterstützt. So waren beim Stoppelackerbrand bei Sponheim / Bockenau (siehe gesonderter Bericht in der heutigen Ausgabe) auch Feuerwehrleute aus dem Landkreis Alzey-Worms mit ihrer Technik im Einsatz. Die sind natürlich nicht aus Wörrstadt und Gau-Bickelheim in die Verbandgemeinde Rüdesheim angefahren.

Sondern standen einsatzfit in den Bereitstellungsräumen der Waldbrandbekämpfung rund um Bad Kreuznach. Daher konnten Landrätin Bettina Dickes (selbst Feuerwehrfrau) und Alexander Roßkopf, der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises (BKI) im Pressegespräch am gestrigen Sonntagnachmittag unisono versichern: „Brandschutz und technische Hilfe ist überall im Kreis durch die Feuerwehr sichergestellt“. Wobei nach wie vor rund 90 Prozent der eingesetzten Kräfte ehrenamtlich tätig sind.