Zu einem Kartonagenbrand im Bereich der Kreuzung von Mannheimer und Kreuzsstrasse wurde die Freiwillige Feuerwehr kurz vor Mitternacht am späten gestrigen Dienstagabend (23.6.2026) alarmiert. Die bereits vor Ort befindlichen Polizeibeamten nahmen mit einem Feuerlöscher erste Löschmaßnahmen vor und hatten die Kartonagen vom Gebäude weggeräumt, um ein Übergreifen der Flammen darauf zu verhindern. Ein Trupp unter Atemschutz zog die Kartonagen auseinander und löschte diese mit einem C-Rohr und etwa 400 Litern Wasser ab.

Brandort Römerstrasse / Hasengasse

Mit einer Wärmebildkamera wurde eine Brandbachschau durchgeführt. Der Einsatz war nach knapp 20 Minuten beendet. Schon wenige Minuten später mussten die Kräfte um 0:45 Uhr erneut ausrücken. In der Römerstrasse Ecke Hasengasse standen mehrere Mülltonnen in Vollbrand. Glücklicherweise standen diese für den nächsten Tag zur Abholung bereitgestellten Tonnen mitten auf der Straße, sodass Gebäude nicht gefährdet waren. Ein Trupp unter Atemschutz löschte die Flammen mit einem C-Rohr und etwa 650 Litern Wasser.

Das Brandgut wurde auseinandergezogen und gründlich abgelöscht. Der Einsatz war ebenfalls nach knapp 20 Minuten beendet. Direkt nachdem die Einsatzkräfte ihre Gerätschaften auf dem Einsatzfahrzeug verlastet hatten und den Rückweg zur Wache antreten wollten, wurden sie kurz nach 1 Uhr zusammen mit zwei weiteren Löschfahrzeugen in den Glashütter Weg alarmiert.

Dort brannte in etwa 200 Meter Entfernung von dem Wendehammer Heidenmauer eine Hecke am Zaun der Bahnlinie auf einer Länge von etwa 5 Metern. Eine vor Ort befindliche Rettungswagenbesatzung setzte als erste Löschmaßnahme einen Feuerlöscher ein. Die Wehrleute verlegten über die gesamte Strecke eine B-Schlauchleitung, damit ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr und etwa 1.500 Liter Wasser den Brand löschen konnte.
Mit einer Wärmebildkamera wurde eine Brandnachschau vorgenommen. Nach etwa 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte dann endlich den Heimweg zur Wache antreten, dort die Gerätschaften wieder einsatzbereit machen, um anschließend daheim ihre wohlverdiente Nachtruhe zu genießen.
Quelle und Bilder: Alexander Jodeleit, ehrenamtlicher Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach
