Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: das ist eine Bushaltestelle

30 Meter gegenüber ist ein Parkplatz. Aber da kommen die Poser in eigenen Wahrnehmung nicht richtig zu Geltung. Also wird die Bushaltestelle zugestellt. Und auf dem Gehweg Party gemacht. Einer von unzähligen Fällen, in denen das Ordnungsamt eingreifen müsste, um Verhaltensveränderungen zu bewirken. Statt etwas für das Gemeinwohl zu tun, führen die städtischen Mitarbeiter in einer Woche fünf vergebliche Versuche durch für eine Briefzustellung.

In den Briefkasten der Empfängerin wurde nichts eingeworfen. Die Zustellung sollte persönlich erfolgen. Durch zwei Mitarbeiter. In einer Angelegenheit, die in zwei Minuten am Telefon geklärt war. Die tourismusbeitrag-so-nicht.de-Redaktion hat noch weitere Fälle recherchiert, in denen der Kommunale Verzugsdienst (KVD) der Stadt wertvolle Arbeitszeit verplempert hat, statt sich um echte Probleme zu kümmern. Und wird diese der staunenden Öffentlichkeit nach und nach vorstellen.