Zunächst haben einige das für einen verspäteten Aprilscherz gehalten. Aber das ist es nicht: die L 413 zwischen Bosenheim und Pfaffenschwabenheim wird wegen Fahrbahnsanierungsarbeiten ab Ende Juni für mehrere Monate voll gesperrt. Allein der Fuß- und Radweg steht in dieser Zeit zur Verfügung. Eine der ersten Fragen, die in diesem Zusammenhang gestellt wurden, war die nach der Busverbindung. Die wurde auf Anfrage der tourismusbeitrag-so-nicht.de-Redaktion von der KRN schnell und umfassend beantwortet.

Auch wenn die Antwort nicht alle Betroffenen zufriedenstellen wird. Bei aller Verärgerung sollte nicht vergessen werden, dass die Busgesellschaft gar nichts für die Sperrung kann. Und der die Baumaßnahme beauftragende Landesbetrieb Mobilität (LBM) letztlich im Interesse aller Nutzer*Innen handelt. Denn nach der Sanierung kann die Landesstrasse in diesem Streckenabschnitt wieder Jahrzehnte störungsfrei befahren werden. Jetzt erst mal die schlechte Nachricht zum Busverkehr.
Die Linie 630, die von den Abfahr- und Ankunftszeiten in den vergangenen Jahren zuverlässigere der beiden Linien, wird Bosenheim und Pfaffen-Schwabenheim während der Bauzeit nicht mehr anfahren. Die KRN schreibt das so: „die Linie 630 fährt in der Bauzeit zwischen Sprendlingen Europakreisel und Bad Kreuznach Bosenheimer Kreisel ohne Halt, da ansonsten das Aufrechterhalten der Anschlüsse an den verschiedenen Haltestellen (insbesondere Bad Kreuznach Bahnhof, Stadecken Ehrensäule und Mainz Hbf) nicht möglich ist“.
Die gute Nachricht ist: die Linie 223 wird auf einer neuen Trasse geführt. Und fährt auch am Wochenende. Trotzdem ergibt sich natürlich eine erhebliche Einschränkung des Angebotes. Zur Linie 223 schreibt die KRN: „die Linie 223 wird zwischen Bad Kreuznach und Sprendlingen über Bosenheim, Volxheim, Pleitersheim, Badenheim und Pfaffen-Schwabenheim fahren, und somit die Anbindung dieser Orte an den ÖPNV aufrechterhalten. Für den Bauzeitraum erhält die Linie 223 deshalb zusätzliche Fahrten am Wochenende und abends.“
Die KRN hat die beigefügten Fahrpläne zur Verfügung gestellt. Wer diese wegen der besseren Lesbarkeit zugeschickt bekommen möchte, sendet eine entsprechende Anforderungs-Email an tourismusbeitrag-so-nicht@gmx.net











