Die Interessensgruppen zur Unterstützung von Auto- und Radfahrer*Innen sind im Stadtgebiet allgegenwärtig tätig. Was fehlt ist eine Lobby für Fußgänger*Innen. Das ist überall zu sehen. Nicht nur in der Innenstadt, wo tagtäglich Gehwege zugeparkt oder etwa durch Mülltonnen versperrt werden.

Auch im Gewerbegebiet werden Fußgänger*Innen krass benachteiligt. Zum Beispiel durch die Baustelle vor dem Leonardo-Hotel. Ohne jeden Protest in den städtischen Gremien ist der Gehweg dort ersatzlos gestrichen worden. Fußgänger*Innen müssen entweder einen kilometerlangen Umweg laufen. Oder auf der Strasse.



Seit mehreren Monaten dokumentiert die tourismusbeitrag-so-nicht.de-Redaktion einen weiteren Missstand in Bildern: der Gehweg zwischen Otto-Meffert-Strasse und der Michelinstrasse / dem Bahnviadukt zur Industriestrasse ist zugewachsen. Was außer den behinderten Fußgänger*Innen niemanden kümmert. Weshalb nichts geschieht. Aber wehe es kommt zu einem Unfall. Dann ist das Wehklagen und Jammern wieder groß. Und viel Energie wird auf Ausreden und Ausflüchte verwendet.

