Es sind nur noch wenige Tage bis der Ausbau und die Sanierung der B 428 abgeschlossen sind. Die in diesem Zusammenhang bisher unfallträchtigste Veränderung war die der Vorfahrt aus der Seeber Flur auf die Mainzer Strasse. Weil die Beschilderung von vielen Verkehrsteilnehmer*Innen missachtet wurde, krachte es da häufig. Nicht ganz so gefährlich, aber eindeutig eine Gefahrenstelle, ist in diesen Tagen der Bereich des mittlerweile entfernten Behelfskreisels in Höhe der Einmündung des Grenzgrabens. Dort wurden einige hundert Quadratmeter Strassenbelag abgefräst.

Was dazu führte, dass auf der vorübergehend einspurigen, beampelten Strecke zwei kleine, etwa drei Zentimeter hohe Absätze bestehen. Das Abfahren in den vertieften Abschnitt bewältigen die meisten Fahrzeugführer*Innen noch ohne Gefahrenbremsung. Aber der Anblick der Auffahr-Kante führt bei der großen Mehrheit zu abrupten Bremsmanövern. Weil die folgenden Fahrzeugführer*Innen das nicht immer erwarten, kam es in den vergangenen Tagen zu mehreren Beinahe-Unfällen. Die durch die Bremsmanöver bewirkten Verzögerungen führten auch dazu, dass die Grünphasen nicht immer ausreichen, damit alle in der Engstelle befindlichen Fahrzeuge diese verlassen können.

