Wo vor einer Woche noch ein Kreisel war …

Es sind wohl die langen Staus ober- und unterhalb der Baustelle auf der B 428 Höhe Einmündung Grenzgraben, die die Betroffenen zu den Fragen nach der Hintergründen motivieren. Die sind schnell erklärt. Aus Kostengründen werden Bundesstrassen gemäß der zu erwartenden Belastung gebaut. Dort, wo der Behelfskreisel stand, war diese für den Alltagsstrassenverkehr berechnet. Die in einem Kreisel wirkenden Kräfte sind allerdings um ein Vielfaches stärker.

Diese Sanierungsarbeiten auf der B 428 sind vom LBM gut durchdacht und ersparen höhere Kosten in der Zukunft.

Und wirken in unterschiedliche Richtungen. Was den Strassenbelag in ganz anderer Weise belastet, als der Ein-Richtungs-Verkehr. Auch die Beschleunigungskräfte beim Anfahren und die Verzögerungskräfte beim Bremsen erreichen wesentlich höhere Kilonewtonwerte als der Bormalverkehr. Was die Strassenbauer mit Formeln aus der Physik berechnen, wirkt sich praktisch in einer erheblichen Mehrbeanspruchung der für wesentlich niedrige Belastungen eingebauten Asphalte aus.

Das Bild zeigt die Einmündung des Grenzgrabens auf die B 428.

 
Durch die wenigen Monate Kreiselverkehr ist ein, vom zuständigen Landesbetrieb Mobilität (LBM) vorher bereits abgesehener und angekündigter, Schaden entstanden. Der hätte schon in wenigen Jahren eine Sanierung erforderlich gemacht. Damit die nächste Generation Fahrzeugführer*Innen die Strecke ohne Baumaßnahmen befahren kann, wird das jetzt alles erledigt. Wer jetzt ist Stau steht, erspart das seinen Kindern bzw Enkelkindern. Diese Tatsache sollte das Verständnis für die Baumaßnahme fördern.

Die Auffahrt aus dem Grenzgraben auf die B 428 ist aktuell gesperrt.