Der tourismusbeitrag-so-nicht.de-Bericht über die Tatsache, dass in der Beinde, der Fährgasse und der Geisberger Gasse erneut die Strasse aufgerissen wird, und das für rund ein Jahr, hat nicht nur bei den Anwohner*Innen sehr emotionale Reaktionen ausgelöst. Da das absehbar war, hat die tourismusbeitrag-so-nicht.de-Redaktion am Dienstag dieser Woche (26.5.2026) um 4:55 Uhr eine Anfrage an die Verantwortlichen des Abwasserbetriebes (Bad Kreuznacher Stadtentwässerung – BKSE) gerichtet: an Werkleiter Walter Kuhn und Bürgermeister und Kämmerer Thomas Blechschmidt.

In dem Schreiben haben wir u.a. die bürgerunfreundliche Sitzungszeit kritisiert (heute um 17 Uhr, an dem Tag, an dem um 18 Uhr der Firmenlauf startet, wegen dem eigens die Stadtratssitzung vom 28.5. auf den 21.5. vorverlegt wurde). Und darauf hingewiesen, dass dem Werksausschuss aufgrund der einschlägigen Vorschrift der Gemeindeordnung in der Mehrzahl Stadtratsmitglieder angehören müssen, denen jetzt also doch ein Sitzungstermin am 28.5.2026 zugemutet wird.
Auch auf die Uhrzeit, die zu einer Ausgrenzung der arbeitenden Menschen aus der Kommunalpolitik beiträgt, haben wir hingewiesen. Und dann haben wir gefragt, warum es nicht möglich war, diesen Punkt in der zurückliegenden Sitzung des Werksausschusses am 15.4.2026 zu behandeln und warum es zum 28.5.2026 keine Terminalternative gab, etwa den den 26.5.2026. Obwohl öffentliche Verwaltungen aufgrund des Landesmediengesetzes verpflichtet sind, Presseanfragen wegen deren Bedeutung nach Artikel 5 Grundgesetz zu beantworten, haben wir – außer einer Eingangsbestätigung – nichts erhalten. Falls mal wieder einer von Transparenz plappert…
