Die Stadtwerke haben die Photovoltaik-Anlage zur Eigenversorgung auf dem Dach ihres Logistikzentrums um einen Batteriespeicher erweitert. Dank des neuen Batteriespeichers mit einer Kapazität von 120 Kilowattstunden wird der erzeugte PV-Strom nun zwischengespeichert und kann zeitversetzt genutzt werden. Damit erhöhen die Stadtwerke ihre Eigenversorgung mit nachhaltigem Strom am Logistikzentrum. Das Projekt wurde mit dem regional ansässigen Unternehmen PV.ON aus Bad Sobernheim realisiert, die bereits 2024 die Photovoltaik-Anlage mit 220 PV-Modulen und einer Leistung von 99 Kilowatt-Peak konzipierten.

„Nachdem wir mit der PV-Anlage gute Erfahrungen gemacht hatten, war unser Ziel, so viel vom selbst produzierten Strom wie möglich direkt hier im Logistikzentrum zu nutzen“, erklärt Stefan Ermel, Abteilungsleiter Facility Management der Stadtwerke. „Die ersten Zahlen sehen sehr gut aus – wir konnten unseren Eigenverbrauch durch den Batteriespeicher im Vergleich zum 1. Quartal 2025 von 67 Prozent auf 94 Prozent steigern.“
Tim Schossig, Geschäftsführer von PV.ON, ergänzt: „Eine bestehende PV-Anlage um einen Batteriespeicher zu erweitern, ist technisch mittlerweile gut machbar und lohnt sich durch die gesunkenen Preise fast immer. Dieses Projekt zeigt das enorme Potenzial, das noch in vielen bestehenden Anlagen schlummert: Durch die Nachrüstung lässt sich die Unabhängigkeit erhöhen und der eigene Strom deutlich effizienter nutzen.“
Quelle und Bild: Stadtwerke Bad Kreuznach
