„Kein Interesse an Wildpinklern und Kotze im Vorgarten“

Zumindest bei einem Anwohner der Naheweinstrasse hält sich die Begeisterung über die geplante „Naheuferkerb“ in sehr engen Grenzen. „Ich habe kein Interesse an Wildpinklern und Kotze im Vorgarten“ hat der Mann, verbunden mit einer Reihe weiterer wenig schmeichelhafter Aussagen zu Kirmes-Plänen, der tourismusbeitrag-so-nicht.de-Redaktion mitgeteilt. Aus seiner Sicht ist der Standort beim Bavaria-Vereinsheim wesentlich besser geeignet. Weil es dort keine direkten Anwohner gibt. Ganz neue, bisher im Ortsbeirat gar nicht besprochene Probleme schafft der vom Orga-Team eigenmächtig vorgenommene Veranstalterwechsel.

Nicht alle Nachbarn sind von der Idee, dass vor ihrem Haus eine Kerb stattfindet, begeistert. Die Stadtverwaltung wird in den kommenden Tagen Post erhalten. Ein Argument: durch den Ausbau der Naheweinstrasse, die Sanierung der Friedensbrücke und die Bahnhofsanierung sind die Anwohner über einige Jahre erheblich belastet .

Vom Ortsbeirat zur FC Bavaria 08 Ebernburg. Aus guten Gründen, rechtlichen wie finanziellen, finden die Kirchweih-Veranstaltungen in den anderen Ortsbezirken als solche der Ortsbeiräte statt. Jetzt werden in Bad Münster am Stein – Ebernburg für Genehmigungen pp Gebühren anfallen. Auch die Platzmiete wird ein Kostenfaktor. Weil die Stadt private Veranstalter gleich behandeln muss. Andere Vereine und Unternehmen werden sehr genau darauf achten, dass der Bavaria keine Sonderkonditionen eingeräumt werden. Bzw darauf drängen, dass sie in Zukunft entsprechenden Zugang zu städtischen Grundstücken erhalten.