Stadt klärt Geschichte von Kirmes und Kerb in Bad Münster am Stein – Ebernburg

Seit dem Oktober 2024 wird die Wiederbelebung einer Kirmes im Ortsbezirk Bad Münster am Stein-Ebernburg geplant. Das einzige, was bisher feststeht, ist der Zeitpunkt. Vom 3. bis zum 6. Juli 2026. Was sechs Wochen vorher noch immer nicht feststeht, ist der Veranstaltungsort. Vorschläge gab es einige (Parkplatz Naheweinstrasse, Kurpark, Kuna-Aue an der Nahe, Schulgelände Realschule, Hartplatz Ebernburg). Für die letztgenannte Örtlichkeit hat sich das Kirmes-Orga-Team ausgesprochen. Und ein Veto aus der Stadtverwaltung erhalten.

Denn der ohnehin nicht im Bestzustand befindliche Hartplatz würde, da ist sich das Sportamt mit einer Reihe von Fachpersonen sicher, Schaden nehmen. Trotzdem halten die Kirmesplaner um Anke Altmayer an ihrem Vorschlag fest. Eine Entscheidung war bis gestern nicht gefallen: „der Standort einer möglichen Kirmes in Bad Münster am Stein-Ebernburg ist noch nicht geklärt“, teilte die Stadtpressestelle auf Anfrage der tourismusbeitrag-.so-nicht.de-Redaktion mit. Klarheit konnte die Stadtverwaltung aber in einem anderen interessanten Punkt schaffen.

Nämlich bezüglich der Historie der Kirchweihfeste im jüngsten Stadtteil. Demnach feierte man Kirmes in Bad Münster am Stein seit 1770 am zweiten Wochenende im Oktober. „In der Festschrift „1770-1970 Kirchweih Bad Münster am Stein“ von 1970 stand, dass es seit den 1950er Jahren allgemein schwieriger wurde, Kirmes zu feiern, weil es an geeigneten Plätzen für Schausteller und Karussells fehlte“, schreibt die Pressestelle. Kirmes in Ebernburg habe man früher am ersten Wochenende im September gefeiert. „Offenbar ist dieses Datum von den Kirchweihen von 1901 (ev.) und 1908 (kath.) unabhängig“, teilt die Stadt mit. Das wäre dann ja immerhin schon mal geklärt.