Feuerwehr übt Brandbekämpfung in der Grundschule Bad Münster

Zum Zeitpunkt der Feuerwehr-Übung am Montag dieser Woche (18.5.2026) gegen 19:30 Uhr waren die Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Bad Münster am Stein / Ebernburg längst daheim und das Schulgebäude leer. So konnte die von den Übungsleitern Melanie Fries (stellvertretende Zugführerin Löschbezirk West) und Jens Becker (Gruppenführer Löschbezirk West) ausgearbeitete Lage ohne jede Störung für den Unterricht umgesetzt werden. Demnach kam es bei Sanierungsarbeiten am Schulgebäude zu einem Brandausbruch, der sich rasch ausbreitete. Dabei wurde ein Handwerker schwer verletzt.

Während der Evakuierung der 160 (fiktiven) Schulkinder stellte sich heraus, dass drei Kinder und eine Lehrerin vermisst werden. Beim Eintreffen der Einheiten des Löschbezirks West, der Drehleiter des Löschbezirks Süd und der Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Norheim, wurde Einsatzleiter Steffen Frech von der Schuldirektorin Mareike Koller über die vermissten Kinder informiert. Schnell bauten die Einsatzkräfte die Wasserversorgung auf und gingen mit drei Atemschutztrupps zur Menschenrettung vor.

Die Drehleiter wurde für einen Löschangriff von außen in Stellung gebracht. Der verletzte Handwerker wurde versorgt und aus dem Gefahrenbereich gebracht. Nachdem alle vermissten Personen gerettet und der fiktive Brand gelöscht war, wurde mithilfe eines Lüfters das Gebäude entraucht. Die eingesetzten Feuerwehrleute konnten sich durch die Übung einen guten Überblick über die bauliche Situation der Schule machen und die Menschenrettung unter Atemschutz trainieren. Des Weiteren wurden die taktischen Möglichkeiten der Drehleiter ausgelotet.

Quelle: Alexander Jodeleit, ehrenamtlicher Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach