Von Karl-Heinz Delaveaux, dem Fraktionsvorsitzenden der FWG-Fraktion im Rat der Stadt, ist bekannt, dass er nicht nur in den Gremiensitzungen der Stadt Sitzfleisch entwickelt. Sondern gern auch auf den Hockern und Stühlen der örtlichen Gastronomie. Am vergangenen Montagabend machte es sich Delaveaux nach der Informationsveranstaltung von tourismusbeitrag-so-nicht.de anlässlich des Landesverfassungstages im Faust-Haus auf dem dortigen Präsidentenstuhl im historischen Sitzungssaal bequem. Zusammen mit seiner Heike und der Stadtratskollegin Birgit Ensminger-Busse (Freie Wähler) vertiefte sich Karl-Heinz Delaveaux im Gespräch in verschiedene Themen.

Unbemerkt von den Dreien hatten sich zunächst alle andern Gäste und dann auch das Faust-Haus-Personal verabschiedet. Als sich das Trio dann endlich auf den Heimweg machen wollten, fanden sie die Gaststättentür verschlossen vor. Auch eine Ausweg-Alternative fand sich nicht. Birgit Ensminger-Busse nahms mit Humor. Und war schon bereit in der Faust-Haus-Küche das verspätete Abendessen für die Eingeschlossenen zuzubereiten. Karl-Heinz Delaveaux erreichte dann nach mehrere Anrufversuchen Veranstaltungsmitorganisator Mike Mattern fernmündlich.
Der hatte als regelmäßiger Gast im Faust-Haus die Handynummer von Eigentümer Mohammad Barazandeh abgespeichert. Und konnte diesen über den Gäste-Einschluss informieren. „Mo“ veranlasste die Türöffnung durch sein Personal, so dass die drei Eingeschlossenen nach einer guten Dreiviertelstunde den Heimweg antreten konnten. Der Feuerwehr hat das einen Einsatz mit dem Türöffnungsset erspart. Wobei dieser Termin für eine „Türöffnung dringend“ sicherlich eine ganz besondere Erwähnung im Jahresbericht von Alexander Jodeleit gefunden hätte.
