Mitunter mehrfach am Tag öffnen die Polizist*Innen der Polizeiinspektion Bad Kreuznach Wundertüten. In Form von Notrufen und Meldungen die sich, eingegangen unter der 110 oder der (0671) 88 110, vor Ort anders darstellen, als es sich am Telefon angehört hat. Aber weil die Schlauheit nachher bei der Lagebeurteilung zu Einsatzbeginn selbstredend nicht zur Verfügung steht, müssen in vielen Fällen Sonderrechte für die Einsatzfahrten freigegeben werden, um ein zeitige Eintreffen am Ort des Geschehens zu ermöglichen. Wie am gestrigen Dienstagnachmittag (12.5.2026).

Um kurz nach 17 Uhr war es eine familiäre Streitigkeit, die eine Einsatzfahrt mit Sondersignalen über Wilhelm-, Hoch- und Rüdesheimer Strasse auslöste. Das schnelle Eintreffen vor Ort verhinderte Weiterungen. Ein Erfolg für die gute Sache. Mehr als Trainingsfahrt unter Echtbedingungen muss dagegen der Einsatz bewertet werden, der kurz vor 18 Uhr über die Nord-Süd-Trasse und die B 41 zur L 236 gefahren werden musste (unser Bild). Dort war eine Gefahrenstelle gemeldet worden. Die sich allerdings schnell als geschäftsüblicher Steinschlag entpuppte. Ein rein zivilrechtlicher Versicherungsfall.
