E-Scooter-Fahrt unter dem Einfluss von Cannabis

Um sich vom schädlichen Einfluss von Cannabiskonsum auf die Gehirnfunktionen zu überzeugen, kann man sich entweder Konsumenten oder medizinische Fachliteratur anschauen. Oder die einschlägigen Berichte der Binger Polizeiinspektion lesen. Die berichtet erfreulich regelmäßig über ihre Kontrollmaßnahmen bekiffter Auto- und Rollerfahrer*Innen. Demnach werden rund um die Burg Klopp seit Jahren eine Vielzahl von Personen aus dem Verkehr gezogen, die aufgrund ihrer Affinität zu Hanfprodukten für sich und andere zur Gefahr geworden sind.

Die mittlerweile hohe dreistellige Zahl der Delinquenten macht einen Prozentsatz der dortigen Erwachsenbevölkerung aus. Angesichts dieser im Alltag auffälligen Quote hätten vernünftige Menschen die ganz einfachen Regeln im Zusammenhang mit Cannabiskonsum gelernt. Aber wer kifft ist wohl nicht vernünftig. Jedenfalls ein sehr hoher Anteil. Denn Tag für Tag bietet sich den Beamt*Innen der Polizeiinspektion Bingen das selbe Bild: wie am frühen heutigen Mittwochmorgen (13.5.2026) um kurz nach Mitternacht.

Da wurde 0:08 Uhr im Rahmen einer Streifenfahrt ein 21jähriger E-Scooter-Fahrer Am Fruchtmarkt einer Verkehrskontrolle unterzogen. Während der Kontrollmaßnahmen ergaben sich bei dem Fahrzeugführer deutliche Hinweise auf einen möglichen Betäubungsmittelkonsum. Ein im Anschluss freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf die Stoffgruppe THC. Die Weiterfahrt wurde daraufhin untersagt. Zur Beweissicherung wurde dem Fahrer auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Und anschließend ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Quelle: Polizeiinspektion Bingen