„Die sehen ja mickrig aus“. Der Kommentar einer Passantin wird weder der Mühe der Stadtgärtner noch den tatsächlichen Verhältnissen gerecht. Sicherlich hat die Ankündigung der Stadt, die Sitzbänke auf der Alten Nahebrücke mit Rankpflanzen zu begrünen und zu beschatten, Erwartungen geweckt. Aber selbst Menschen, deren Erfahrung mit Blumen sich auf Balkonpflanzen beschränkt, sollten wissen: Geduld ist mit allem was lebt und wächst unverzichtbar.

Die am vorgestrigen Montag gepflanzten Rankgewächse werden natürlich in diesem Jahr noch keine große optische Wirkung entwickeln. Frühestens im kommenden Jahr ist dann mit ersten Beschattungswirkungen zu rechnen. Eingesetzt wurden je Pflanzkübel eine Lonicera-Art und eine Clematis Montanas. Die brauchen jetzt erst mal einige Tage, um sich mit dem neuen Standort anzufreunden. Und werden dann langsam aber sicher das Stahlgitter als neuen Lebensraum erobern.

