Die Gradierwerke sein seit Wochen wieder in Betrieb. Warum sich das Einschalten der städtischen Brunnen erneut verzögerte und etwa der Originalebrunnen auf dem Kornmarkt auch in dieser Woche trocken bleibt, wurde in des Ausschusses für Stadtplanung, Bauwesen, Umwelt und Verkehr (PLUV) am Dienstag dieser Woche von der Verwaltung nicht erklärt. Es gab aber die Erklärung, dass die entsprechenden Aufträge erteilt sind. Und die Zusage, dass sowohl der Originalebrunnen als auch die Anlagen in Bad Münster und Planig in der kommenden Woche in Betrieb gehen.

Ob dazu auch die beiden Trinkwasserbrunnen auf dem Kornmarkt gehören, wurde weder von den Ausschussmitgliedern nachgefragt noch von der Verwaltung mitgeteilt. Diese waren 2019 mit riesigem öffentliche Tam-Tam von der Stadt und den Stadtwerken als Meilenstein der Innenstadtaufwertung eingeweiht und gefeiert worden, waren dann in der Coronazeit – sachwidrig und imageschädlich – abgeschaltet, fielen in der Folge mehrfach durch äußerliche Verunreinigung auf.
Ud dadurch, dass sie auch an Hochsommertagen ausgeschaltet blieben. Die Ausrede der Verantwortlichen für die hohe Ausfallquote: Ersatzteilmangel. Als ob ein Trinkbrunnen aus tausenden von hochspeziellen Werkstücken zusammengesetzt sei. Und ein Profi-Wasserversorger wie die Stadtwerke nicht in der Lage wäre, die wenigen Verschleißteile auf Lager zu legen.
