Fünf Autofahrer*Innen missachteten am gestrigen Montagabend (4.5.2026) in nur 17 Minuten das Durchfahrtsverbot von der Mühlenstrasse in die Rossstrasse. Nur sechs Autos bogen in dieser Zeit korrekt in die Beinde ab. Mindestens in drei Fällen, weil sie von der offen präsentierten Kamera unseres Fotografen nicht abgelichtet werden wollten. Zufällig war zeitweise auch Hermann Holste vor Ort. Das grüne Stadtratsmitglied weist seit dem Aufstellen der entsprechenden Beschilderung immer wieder in den städtischen Gremien auf dieses Problem.

Zuletzt in der Stadtratssitzung am Donnerstag vergangener Woche (30.4.2026). Bereits vor fast zwei Jahren hatte der Stadtrat beschlossen, die Mühlenstrasse im Abschnitt von der Fährgasse / Kirschsteinanlage bis zum Kornmarkt zur Fußgängerzone umzuwidmen. Aber das dafür erforderliche Bebauungsplanverfahren kommt erst jetzt langsam in Gang. „Soll dieser Missstand noch Jahre so weiter gehen?“ ärgert sich ein Anwohner über den großen Zeitverzug seit dem fast einstimmigen Stadtratsbeschluss.

Wer vor Ort wohnt oder arbeitet sieht fast täglich gefährliche Situationen. Weil immer wieder Durchfahrtsverbotsleugner durchbrettern und dann in Höhe der Mannheimer Strasse auf querende FußgängerInnen und RadfahrerInnen stoßen. Die Rücksichtslosigkeit der Rechtsbrecher bekam einmal mehr der tourismusbeitrag-so-nicht.de-Fotograf zu hören. Von einem Falschfahrer wurde er durch die geöffnete Beifahrerfensterscheibe des Pkw übel beleidigt. In schlechtem Deutsch. Denn neben den hier geltenden Verkehrsregeln hat der Fahrer auch die Sprache nicht gelernt.


Der fünfte Fall wird wegen eines zusätzlichen Fehlverhaltens des Fahrzeugführers (ebenfalls mit sehr bescheidenen Kenntnissen in der deutschen Sprache) noch ein gerichtliches Nachspiel haben.
